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Angebot 3 von 170 vom 29.07.2026, 11:35

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Technische Universität Dresden - Fakultät Physik, Institut für Kern- und Teilchenphysik (IKTP), Arbeitsgruppe Astrophysik

Mit der „Machbarkeitsstudie für das zukünftige Einsteinteleskop im Granitstock der Oberlausitz“ wird ein bedeutendes Forschungs- und Strukturentwicklungsprojekt des Freistaates Sachsen umgesetzt. Ziel des Vorhabens ist es, die wissenschaftlichen, geologischen und infrastrukturellen Voraussetzungen für eine mögliche Ansiedlung des Einsteinteleskops – einer europäischen Großforschungseinrichtung der Gravitationswellenforschung – in der Lausitz zu untersuchen. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms STARK und an der Technischen Universität Dresden (TUD) angesiedelt.
Die TUD begreift Diversität als kulturelle Selbstverständlichkeit und Qualitätskriterium einer Exzellenzuniversität. Entsprechend begrüßen wir alle Bewerberinnen und Bewerber, die sich mit ihrer Leistung und Persönlichkeit bei uns und mit uns für den Erfolg aller engagieren möchten.

Field Engineer / Technische Angestellte bzw. Technischer Angestellter (m/w/d)
für Bohrlochmessstationen und geophysikalische Messtechnik

(bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 10 TV-L)
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie ist an der Fakultät Physik, Institut für Kern- und Teilchenphysik (IKTP), in der Arbeitsgruppe Astrophysik zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
Field Engineer / Technische Angestellte bzw. Technischer Angestellter (m/w/d)
für Bohrlochmessstationen und geophysikalische Messtechnik
voraussichtlich bis zum 31.12.2027 (Befristung gem. TzBfG), zu besetzen. Eine Weiterbeschäftigung über das derzeitige Projektende hinaus wird, vorbehaltlich vorhandener Mittel, angestrebt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat einen hohen Stellenwert. Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitbeschäftigte geeignet. Bitte vermerken Sie diesen Wunsch in Ihrer Bewerbung.

Aufgabenbeschreibung:

Die Stelle ist an der Schnittstelle von Messinfrastruktur und geophysikalischer Forschung angesiedelt. Im Mittelpunkt stehen die eigenständige technische Planung, Koordination, der Aufbau, Betrieb und die Weiterentwicklung von Bohrloch- und Messstationen einschließlich faseroptischer Sensorik für Distributed Acoustic Sensing (DAS) für geophysikalische Messkampagnen in der Oberlausitz. Dazu gehören die Auswahl und Abstimmung geeigneter Mess-, Energieversorgungs- und Datenübertragungssysteme ebenso wie deren praktische Installation, Wartung und Störungsbehebung. Die Tätigkeit umfasst Arbeiten im Labor und in der Werkstatt sowie regelmäßige Außeneinsätze an den Messstandorten.
Unterstützung der wiss. Arbeiten durch:

  • technische Planung, Auslegung und Standardisierung von Bohrlochmessstationen unter Berücksichtigung geologischer, geophysikalischer und betrieblicher Randbedingungen
  • Auswahl und Bewertung geeigneter Messsysteme, Sensorik, Datenlogger sowie Strom- und Datenübertragungskonzepte
  • Konzepte für physikalische Messungen und Analysen entwickeln
  • Planung, Koordination und praktische Durchführung von Installation, Konfiguration, Inbetriebnahme und Rückbau der Messstationen
  • Prüfung, Funktionskontrolle und technische Qualitätsbewertung der eingesetzten Messsysteme
  • Sicherstellung und Überwachung des reibungslosen Betriebs der Messstationen einschließlich Fernüberwachung, systematische Fehlersuche, Störungsbehebung, Wartung, Reparatur und Optimierung
  • technische Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Außeneinsätzen und geophysikalischen Messkampagnen, einschließlich Gerätebereitstellung, Materialtransport und technischer Betreuung der Messstandorte
  • Mitwirkung bei der Entwicklung verbesserter Messvorrichtungen und Auswertungsmethoden
  • Abstimmung mit wissenschaftlichen Mitarbeitenden, der Projektkoordination, externen Dienstleistern, Bohrfirmen und weiteren Projektpartnern
  • Erstellung und Pflege technischer Dokumentationen sowie Sicherstellung der Einhaltung der geltenden Arbeits-, Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften

Erwartete Qualifikationen:

fachlich:

  • erfolgreich abgeschlossenes ingenieurtechnisches Hochschulstudium (wie z.B. Dipl.-Ing. [FH] / Bachelor Eng.) in Mess- und Sensortechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Geophysik, Geotechnik oder in einer für die Tätigkeit geeigneten Fachrichtung oder gleichwertige Kenntnisse und Erfahrungen
  • Berufserfahrung in der technischen Planung von Messstationen und Messkampagnen im Gelände sowie im Aufbau, in der Prüfung und in der systematischen Fehlersuche technischer Mess- oder Elektroniksysteme
  • Kenntnisse in elektrischer Messtechnik, Sensorik, Datenloggern sowie Stromversorgungs- und Datenübertragungssystemen
  • Fähigkeit zur technischen Bewertung, Auswahl und Optimierung geeigneter Systeme
    persönlich:
  • selbstständige, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise sowie eigenständige Entscheidungsfindung
  • hohes Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit, insbesondere im Umgang mit sicherheitsrelevanter Infrastruktur
  • Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit in interdisziplinären Teams
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Außeneinsätzen an Messstandorten in der Oberlausitz sowie zu Arbeiten im Freien unter wechselnden Witterungsbedingungen
  • sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, Englischkenntnisse erwünscht
  • Führerschein Klasse B erforderlich

Unser Angebot:

  • Mitarbeit in einem zentralen Zukunftsprojekt des Freistaates Sachsen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Verwaltung und Strukturwandel
  • aktive Mitgestaltung der Voraussetzungen für ein europäisches Großforschungsinfrastrukturvorhaben von internationaler Sichtbarkeit
  • die Chance, die Entwicklung der Region Oberlausitz wissenschaftlich, technologisch und organisatorisch mitzuprägen
  • ein modernes, interdisziplinäres Arbeitsumfeld mit hoher Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum
  • ein wertschätzendes, teamorientiertes und innovationsfreudiges Arbeitsklima
  • Vergütung nach TV-L, sowie Konditionen und Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes
  • Gewährung einer tariflich vereinbarten Jahressonderzahlung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Hinweise zur Bewerbung:

Die TUD strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und bittet diese deshalb ausdrücklich um deren Bewerbung. Die Universität ist eine familiengerechte Hochschule. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Bei gleicher Eignung werden diese oder ihnen kraft SGB IX von Gesetzes wegen Gleichgestellte bevorzugt eingestellt.
Bewerbung: Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bitte unter Angabe der Stellenkennung „ETT26-WP2.12“ bis zum 26.08.2026 (es gilt der Poststempel der Zentralen Poststelle bzw. der Zeitstempel auf dem E-Mail-Server der TUD) bevorzugt über das SecureMail-Portal der TUD https://securemail.tu-dresden.de als ein PDF–Dokument an ett@tu-dresden.de bzw. an:
TU Dresden, Institut für Kern- und Teilchenphysik, Herrn Prof. Günther Hasinger, Helmholtzstr. 10, 01069 Dresden.
Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.

Die TUD ist Gründungspartnerin der Forschungsallianz DRESDEN-concept e.V.

Hinweis zum Datenschutz: Welche Rechte Sie haben und zu welchem Zweck Ihre Daten verarbeitet werden sowie weitere Informationen zum Datenschutz haben wir auf folgender Webseite für Sie zur Verfügung gestellt: https://tu-dresden.de/karriere/datenschutzhinweis.