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Freie Universität Berlin - Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie - Institut für Biologie Neurogenetik - Emmy Noether Nachwuchsgruppe

Serotonin–Glia-Interaktionen in der metabolischen Kontrolle und im Fressverhalten von Drosophila Exzellenzcluster NeuroCure, Berlin.
Im Exzellenzcluster NeuroCure ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Doktorand*innenstelle (m/w/d) zu besetzen. Das Projekt untersucht die Rolle von Serotonin–Glia-Interaktionen bei der Regulation der metabolischen Homöostase und des Fressverhaltens unter Verwendung von Drosophila melanogaster als Modellsystem.
In meiner Arbeitsgruppe untersuchen wir, wie das Gehirn Informationen als Langzeitgedächtnis speichert. Als Modellorganismus verwenden wir dabei die Fruchtfliege Drosophila melanogaster, die es uns ermöglicht, neuronale und molekulare Mechanismen der Gedächtnisbildung gezielt zu analysieren.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Forschung liegt auf der Rolle von Neuromodulation. Wir interessieren uns insbesondere dafür, wie neuromodulatorische Signale – beispielsweise Serotonin – beeinflussen, ob und unter welchen Bedingungen Erinnerungen langfristig gespeichert werden. Darüber hinaus untersuchen wir, wie der physiologische Zustand des Organismus und andere Verhaltensweisen, etwa Nahrungsaufnahme oder Stress, die Gedächtnisbildung modulieren

Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d)

Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d)
65%-Teilzeitbeschäftigung
befristet auf 1 Jahr
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

Aufgabenbeschreibung:

Projektbeschreibung:
Energiehaushalt und Fressverhalten werden durch neuromodulatorische Systeme reguliert.
Serotonin spielt eine zentrale Rolle bei der Koordination von metabolischem Zustand und Verhalten, doch seine Interaktionen mit Gliazellen sind bislang nur unzureichend verstanden. Ziel dieses Projekts ist es, die zellulären und molekularen Mechanismen zu untersuchen, die serotonerge Signalübertragung und gliale Funktionen in der metabolischen Kontrolle und im Fressverhalten verbinden. Die Stelle ist auf ein Jahr befristet, da sie aus zeitlich begrenzten Drittmitteln finanziert wird und an ein klar definiertes Forschungsprojekt gebunden ist.
Die*der Doktorand*in wird genetische, verhaltensbiologische, bildgebende, neurobiologische sowie computergestützte Ansätze in Drosophila anwenden und in einem interdisziplinären und kollaborativen Forschungsumfeld arbeiten.

Erwartete Qualifikationen:

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Neurowissenschaften, Biologie, Molekularbiologie, Bioinformatik oder einem verwandten Fachgebiet

Erwünscht:

  • Erfahrung in der Arbeit mit Drosophila melanogaster
  • Kenntnisse in Neurobiologie
  • Hohe Motivation für experimentelle Forschung und Datenanalyse
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    Erfahrungen in Genetik, Bildgebung, Verhaltensanalysen, molekularbiologischen Methoden oder computergestützter/bioinformatischer Datenanalyse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung.

Hinweise zur Bewerbung:

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung bis zum 18.05.2026 im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Frau Prof. Dr. Lisa Scheunemann: lisa.scheunemann@fu-berlin.de oder per Post
an die

Freie Universität Berlin
Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
Institut für Biologie
Neurogenetik - Emmy Noether Nachwuchsgruppe
Frau Prof. Dr. Lisa Scheunemann
Takustr. 6
14195 Berlin (Dahlem)

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