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Of­f­re 230 sur 378 du 24/07/2020, 08:19

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Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung - Bun­des­ober­be­hörde

Die Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung (BAM) ist eine wis­sen­schaft­lich-tech­ni­sche Bun­des­ober­be­hörde mit Sitz in Ber­lin. Als Res­sort­for­schungs­ein­rich­tung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie for­schen, prü­fen und bera­ten wir zum Schutz von Men­schen, Umwelt und Sach­gü­tern. Im Fokus unse­rer Tätig­kei­ten in der Mate­ri­al­wis­sen­schaft, der Werk­stoff­tech­nik und der Che­mie steht dabei die tech­ni­sche Sicher­heit von Pro­duk­ten und Pro­zes­sen.

Dok­to­rand*in (m/w/d)

der Fach­rich­tung Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Mine­ra­lo­gie o. vglb.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Auf­ga­ben­ge­biet umfasst die Pro­mo­tion auf dem Gebiet der Ana­lyse nano­kris­tal­li­ner Pha­sen zur Auf­klä­rung des Schä­di­gungs­po­ten­ti­als von Alkali-Kie­sel­säure-Reak­ti­ons­pro­duk­ten (AKRP). Ziel der For­schungs­ar­beit ist, durch Anwen­dung von Raman­spek­tro­sko­pie sowie ergän­zen­der Ana­ly­se­ver­fah­ren (Rönt­gen­dif­frak­to­me­trie und Rönt­gen­fluo­res­zenz­ana­lyse) die Mikro­struk­tur der Schä­di­gungs­pro­dukte in Abhän­gig­keit der reak­ti­ven Bestand­teile der Gesteins­kör­nung und ihrer indi­vi­du­el­len Reak­ti­ons­ge­schichte in defi­nier­ten Zeit­ab­stän­den orts­auf­ge­löst zu cha­rak­te­ri­sie­ren. In einem wei­te­ren Schritt sol­len erst­ma­lig auch in-situ Raman-Unter­su­chun­gen unter Tem­pe­ra­tur­ein­fluss an aus­ge­wähl­ten Modell­be­to­nen erprobt wer­den. Abglei­chend sol­len die cha­rak­te­ri­sier­ten Reak­ti­ons­pro­dukte mit den AKRP geschä­dig­ter Bestands­be­tone aus dem Pro­ben­ar­chiv ver­gli­chen wer­den.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium (Diplom bzw. Mas­ter) der Fach­rich­tung Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Mine­ra­lo­gie oder einer ver­gleich­ba­ren Fach­rich­tung
  • Sehr gute Kennt­nisse im Bereich der zement­ge­bun­de­nen Bau­stoffe
  • Theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Kennt­nisse und Erfah­run­gen mit spek­tro­sko­pi­schen und rönt­ge­no­gra­fi­schen Unter­su­chungs­me­tho­den inklu­sive der ent­spre­chen­den Aus­wer­te­soft­ware
  • Sehr gute Kennt­nisse der deut­schen und eng­li­schen Spra­che
  • Hohes Maß an Enga­ge­ment, Koope­ra­ti­ons- und Team­fä­hig­keit sowie eigen­ver­ant­wort­li­che und selb­stän­dige Arbeits­weise

wün­schens­wert sind:

  • Erfah­run­gen in che­misch/ mine­ra­lo­gi­schen Unter­su­chungs­me­tho­den (Pola­ri­sa­ti­ons­mi­kro­sko­pie, REM, TEM, XRD, DTA)
  • Erfah­run­gen in phy­si­ka­li­schen Unter­su­chungs­me­tho­den

Un­ser An­ge­bot:

  • Inter­dis­zi­pli­näre For­schung an der Schnitt­stelle zu Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft
  • Arbeit in natio­na­len und inter­na­tio­na­len Netz­wer­ken mit Uni­ver­si­tä­ten, For­schungs­ein­rich­tun­gen und Indus­trie­un­ter­neh­men
  • Her­vor­ra­gende Aus­stat­tung und Infra­struk­tur
  • Fle­xi­ble Arbeits­zei­ten, mobi­les Arbei­ten

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Wir freuen uns auf Ihre Bewer­bung über unser Bewer­bungs­ma­nage­ment­sys­tem bis zum 21. August 2020. Alter­na­tiv kön­nen Sie Ihre Bewer­bung zur Kenn­zif­fer 163/20-7.1 auch per Post an fol­gende Anschrift sen­den:

Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung
Refe­rat Z.3 - Per­so­nal
Unter den Eichen 87
12205 Ber­lin
www.bam.de

Fachliche Fra­gen zu die­ser Posi­tion beant­wor­tet Ihnen gerne Frau Dr. Meng unter der Tele­fon­num­mer +49 30 8104-1710 bzw. per E-Mail unter Birgit.Meng@bam.de.

Die BAM ver­folgt das Ziel der beruf­li­chen Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern. Bewer­bun­gen von Frauen begrü­ßen wir daher beson­ders. Dar­über hin­aus unter­stützt die BAM die Ein­glie­de­rung schwer­be­hin­der­ter Men­schen und begrüßt daher aus­drück­lich auch deren Bewer­bun­gen. Hin­sicht­lich der Erfül­lung der Aus­schrei­bungs­vor­aus­set­zun­gen erfolgt eine indi­vi­du­elle Betrach­tung der Bewer­bungs­un­ter­la­gen. Aner­kannt schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Die aus­ge­schrie­bene Stelle setzt ein gerin­ges Maß an kör­per­li­cher Eig­nung vor­aus.