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Of­f­re 189 sur 384 du 28/11/2019, 10:36

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Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Orga­ni­sche Elek­tro­nik, Elek­tro­nen­strahl und Plas­ma­tech­nik FEP arbei­tet sowohl an inno­va­ti­ven Lösun­gen auf den Arbeits­ge­bie­ten der Vaku­um­be­schich­tung und der Ober­flä­chen­be­hand­lung als auch an der Kom­bi­na­tion von Orga­ni­scher Elek­tro­nik mit klas­si­scher Sili­zium-Schal­tungs­tech­nik. Fraun­ho­fer FEP bie­tet damit ein brei­tes Spek­trum an For­schungs-, Ent­wick­lungs- und Pilot­fer­ti­gungs­mög­lich­kei­ten.

Die Abtei­lung Beschich­tung und Elek­tro­nen­strahl-Bear­bei­tung von Bau­tei­len beschich­tet drei­di­men­sio­nale Gegen­stände aus Metall, Kera­mik, Glas oder Kunst­stoff, um ihre Funk­tion und Lebens­dauer durch Anpas­sung der Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten zu ver­bes­sern. Mit­hilfe von Vaku­um­be­schich­tungs­tech­no­lo­gien, wie der Sput­ter­tech­no­lo­gie, plas­ma­ak­ti­vier­ter Hoch­rate­be­damp­fung und Hoch­rate-PECVD, erhö­hen wir die Kor­ro­si­ons-, Kratz- oder Ver­schleiß­be­stän­dig­keit von Werk­zeu­gen und Bau­tei­len. Auch deko­ra­tive oder anspruchs­volle opti­sche Eigen­schaf­ten sowie Bio­funk­tio­na­li­tät und -kom­pa­ti­bi­li­tät kön­nen durch Auf­brin­gen geeig­ne­ter Schich­ten und Mehr­la­gen-Schicht­sys­teme erzielt wer­den.

Mit phy­si­ka­li­schen und mate­ri­al­wis­sen­schaft­li­chen Cha­rak­te­ri­sie­rungs­ver­fah­ren sowie Kom­pa­ti­bi­li­täts­un­ter­su­chun­gen in unse­rer bio­me­di­zi­ni­schen Labor­ein­heit kön­nen wir die Wir­kung der Beschich­tun­gen direkt tes­ten und unse­ren Kun­den damit umfas­sende Lösungs­wege für die Ver­ede­lung von Bau­tei­len auf­zei­gen. Dabei reicht unser Ser­vice von der Mach­bar­keits­stu­die über die Klein­se­ri­en­be­schich­tung bis hin zum Trans­fer der Tech­no­lo­gie in die Pro­duk­tion auf Basis leis­tungs­fä­hi­ger, im Fraun­ho­fer FEP ent­wi­ckel­ter, Kom­po­nen­ten.

Pro­mo­tion im Bereich PVD-Beschich­tung / Elek­tro­nen­strahl

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Rah­men eines Koope­ra­ti­ons­pro­jek­tes meh­re­rer Fraun­ho­fer-Insti­tute wer­den die Grund­la­gen für eine neue Genera­tion von Wär­me­pum­pen geschaf­fen, die auf dem Prin­zip des elek­tro­ka­lo­ri­schen Effek­tes arbei­ten. Die dabei ein­ge­setz­ten Funk­ti­ons­ke­ra­mi­ken müs­sen durch dünne Ober­flä­chen­schich­ten geschützt wer­den, wel­che eine Reihe von Anfor­de­run­gen zu erfül­len haben:
Ers­tens ist eine zuver­läs­sige elek­tri­sche Iso­la­tion für Span­nun­gen bis zu 500 V sicher­zu­stel­len, zwei­tens ist die Ober­flä­che hydro­phil, d.h. mit einem Was­ser-Kon­takt­win­kel klei­ner als 20° aus­zu­füh­ren und drit­tens müs­sen diese Eigen­schaf­ten in gesät­tig­ter Was­ser­dampf­at­mo­sphäre über die gesamte vor­ge­se­hene Ein­satz­dauer der Bau­gruppe von meh­re­ren Jah­ren auf­recht­erhal­ten wer­den.

Gegen­stand der Pro­mo­ti­ons­ar­beit ist es, aus­ge­hend von bekann­ten Schicht­ma­te­ria­lien wie Oxi­den und iso­lie­ren­den Nitri­den sowie eta­blier­ten Abschei­de­ver­fah­ren, vor­wie­gend auf PVD-Basis neue Lösun­gen zu ent­wi­ckeln, die das genannte Anfor­de­rungs­pro­fil erfül­len.
Die/der Pro­mo­ven­din / Pro­mo­vend arbei­tet hierzu in einem Team erfah­re­ner Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, Inge­nieu­rin­nen und Inge­nieure sowie Tech­ni­ke­rin­nen und Tech­ni­ker. Neben Enga­ge­ment und Eigen­in­itia­tive sind dem­zu­folge Fle­xi­bi­li­tät, Koope­ra­ti­ons­bereit­schaft und Team­fä­hig­keit gefragt.

Das Fraun­ho­fer FEP arbei­tet sowohl für Indus­trie- als auch öffent­li­che Auf­trag­ge­ber. Ent­spre­chend sind Kon­takte zu inter­na­tio­na­len indus­tri­el­len Auf­trag­ge­bern, aka­de­mi­schen Koope­ra­ti­ons­part­nern und För­der­ge­bern zu pfle­gen und her­zu­stel­len. Eine Mit­wir­kung in Pro­jektak­qui­si­tion und -lei­tung ist aus­drück­lich erwünscht.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie ver­fü­gen über ein abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom) auf natur­wis­sen­schaft­li­chem (expe­ri­men­telle oder ange­wandte Phy­sik) bzw. inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chem Gebiet.
Grund­kennt­nisse in Vakuum- und Dünn­schicht­tech­nik sind erwünscht, aber nicht Bedin­gung.

Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­spra­che im unmit­tel­ba­ren Arbeits­um­feld ist Deutsch – für die Arbeit mit der Fach­li­te­ra­tur sowie für den Erfah­rungs­aus­tausch mit der inter­na­tio­na­len Fach­welt ist jedoch die sichere Beherr­schung der eng­li­schen Spra­che in Wort und Schrift erfor­der­lich.

Sie soll­ten belast­bar und fle­xi­bel sein, Freude am Umgang mit Men­schen haben und Ihr Arbeits­stil sollte sich durch Enga­ge­ment, das Ein­brin­gen von eige­nen Ideen und Genau­ig­keit bei der Bear­bei­tung der anfal­len­den Auf­ga­ben aus­zeich­nen. Aus­ge­prägte orga­ni­sa­to­ri­sche Fähig­kei­ten und ein kom­pe­ten­tes ver­bind­li­ches Auf­tre­ten im Umgang mit inter­na­tio­na­len Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern, Kun­den und öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen/För­der­ge­bern sowie die Bereit­schaft zur Über­nahme von Ver­ant­wor­tung erwar­ten wir ebenso wie Team­fä­hig­keit und Freude an der Arbeit.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen bitte aus­schließ­lich online über But­ton "Bewer­ben".