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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme ist eines von 72 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, einer der füh­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen für ange­wandte For­schung in Europa.

Abschluss­ar­beit zum Thema: High-Level-Syn­these für die Ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung von OFDM-Modu­len (IPMS-2019-147)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die fort­schei­tende Ent­wick­lung der Li-Fi (Light Fide­lity) Tech­no­lo­gie führt zu kon­ti­nu­ier­lich stei­gen­den Daten­ra­ten, wel­che immer höhere Anfor­de­run­gen an die Sen­der- und Emp­fän­ger­schalt­kreise stel­len. Das ortho­go­na­les Fre­quenz­mul­ti­plex­ver­fah­ren (OFDM) hat sich als beson­ders geeig­net her­aus­ge­stellt, um einen robus­ten Daten­link mit hohen Daten­ra­ten im Bereich von eini­gen Hun­dert Mbit/s oder mehr zu rea­li­sie­ren. Da OFDM ein hohes Maß an Signal­ver­ar­bei­tung erfor­dert, sind Beschrei­bun­gen auf Regis­ter-Trans­fer­ebene zu starr und feh­ler­an­fäl­lig. Eine abs­trak­tere Beschrei­bung ermög­licht eine bes­sere Test­bar­keit, eine schnel­lere Ent­wick­lung und ein fle­xi­bles Anpas­sen der Res­sour­cen.

Ziel die­ser Arbeit soll es sein, Teil­kom­po­nen­ten einer in Mat­lab geschrie­be­nen OFDM-Über­tra­gungs­stre­cke zu neh­men und diese mit der Metho­dik der High-Level-Syn­these (HLS) umzu­set­zen. Die Ergeb­nisse der Syn­these wer­den anhand der Ska­lier­bar­keit und des Res­sour­cen­ver­brauchs unter­sucht. Zur Veri­fi­ka­tion der Module wird die HLS-Beschrei­bung in der Modell­stre­cke simu­liert. Ihre Auf­ga­ben umfas­sen:

  • Ein­ar­bei­tung in OFDM und in die bestehende Modell­stre­cke
  • Ein­ar­bei­tung in HLS
  • Aus­wahl und Ent­wick­lung von Kern­kom­po­nen­ten für HLS
  • Inte­gra­tion und Test der High-Level-Beschrei­bung in der Modell­stre­cke
  • Syn­these und Aus­wer­tung der Rea­li­sie­rung

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Stu­dium der Elek­tro­tech­nik, Nach­rich­ten­tech­nik, Infor­ma­tik, Phy­sik oder eines ver­gleich­ba­ren Stu­di­en­gangs
  • Vor­kennt­nisse in digi­ta­len Sys­te­men
  • Kennt­nisse in den Pro­gram­mier­spra­chen C und C++ von Vor­teil
  • Kennt­nisse in Mat­lab von Vor­teil
  • Hohes Maß an Eigen­in­itia­tive und Team­fä­hig­keit
  • Selb­stän­dige, ziel­ori­en­tierte und struk­tu­rierte Arbeits­weise
  • Gute Eng­lisch- und Deutsch­kennt­nisse in Wort und Schrift

Sie begeis­tern sich für Mikro­elek­tro­nik und wol­len mit Ihrer Arbeit die For­schung am Fraun­ho­fer IPMS vor­an­trei­ben? Dann soll­ten wir uns schnells­tens ken­nen­ler­nen!

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten Ihnen ein span­nen­des Thema und indi­vi­du­elle Betreu­ung bei der Erstel­lung Ihrer Abschluss­ar­beit durch erfah­rene Mit­ar­bei­tende. Auf Sie war­tet ein moti­vier­tes und dyna­mi­sches Team in einer sehr gut aus­ge­stat­te­ten For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft. Zudem bie­ten wir Ihnen Anknüp­fungs­punkte im Rah­men Ihres Stu­di­ums oder Ihres Berufs­ein­stiegs, z.B. eine Tätig­keit als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft, eine anschlie­ßende Pro­mo­tion oder der Beginn Ihrer wis­sen­schaft­li­chen Kar­riere als Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin bzw. Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler am Fraun­ho­fer IPMS. Wir unter­stüt­zen Sie dabei!

Die Durch­füh­rung der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist im Geschäfts­feld Wire­less Micro­sys­tems am Fraun­ho­fer IPMS in Dres­den vor­ge­se­hen. Die Prü­fungs­leis­tung erfolgt über die Anbin­dung an eine deut­sche Fach­hoch­schule/Uni­ver­si­tät und rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Lan­des­hoch­schul­ge­setz.

Die Stelle ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen.

Die Stelle ist befris­tet. Die Dauer ist nach Abspra­che und mög­li­chen Stu­di­en­richt­li­nien fle­xi­bel zu gestal­ten.
Die wöchent­li­che Arbeits­zeit beträgt 39 Stun­den.
Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS arbei­tet auf inter­na­tio­na­lem Spit­zen­ni­veau an nano­elek­tro­ni­schen, mecha­ni­schen und opti­schen Kom­po­nen­ten und ihrer Inte­gra­tion in win­zigste, »intel­li­gente« Bau­ele­mente und Sys­teme. Gemein­sam mit der Indus­trie, Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men und der öffent­li­chen Hand ent­wi­ckeln wir inno­va­tive Lösun­gen zum direk­ten Nut­zen für Unter­neh­men und zum Vor­teil der Gesell­schaft. Unsere Tech­no­lo­gien fin­den sich in allen rele­van­ten Märk­ten, wie der Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik, Kon­sum­gü­ter­elek­tro­nik, Halb­lei­ter­indus­trie sowie Auto­mo­bil- und Medi­zin­tech­nik.