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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme ist eines von 72 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, einer der füh­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen für ange­wandte For­schung in Europa.

ABSCHLUSS­AR­BEI­TEN (BACHE­LOR/MAS­TER/DIPLOM) IM BEREICH MEMS-SCHALL­WAND­LER FÜR IN-EAR-ANWEN­DUN­GEN (IPMS-2019-127)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Fraun­ho­fer IPMS ent­wi­ckelt MEMS-Schall­wand­ler für In-Ear-Anwen­dun­gen. Zu fol­gen­den The­men sind Abschluss­ar­bei­ten (Bache­lor/Mas­ter/Diplom) mög­lich:

1. GEHÄUSE FÜR MEMS-SCHALL­WAND­LER

Die Tech­no­lo­gie hat einen Rei­fe­grad erreicht, der den Bau von Demons­tra­to­ren erfor­dert, um die Tech­no­lo­gie poten­ti­el­len Kun­den, Inves­to­ren und För­der­mit­tel­ge­bern erfahr­bar zu machen. Das Ziel ist ein ana­to­misch und akus­tisch opti­mier­tes Ohr­hörerge­häuse mit einer anspre­chen­den Optik.

Einige Aspekte der Arbeit:

  • Akus­ti­sche Berech­nung mit­tels kon­zen­trier­ter Netz­werk­ele­mente (LPM) oder Finite-Ele­mente-- Methode (FEM) eines geeig­ne­ten Gehäu­ses
  • Umset­zung des Gehäu­ses mit­tels CAD
  • Her­stel­lung des Gehäu­ses, z.B. durch 3D-Druck
  • Durch­füh­rung akus­ti­scher Mes­sun­gen

2. DRUCK­BE­LAS­TUNG VON MEMS-SCHALL­WAND­LERN

Beim Ein­set­zen und Her­aus­neh­men von In-Ear-Kopf­hö­rern ent­steht auf­grund der guten Abdich­tung des Ohr­ka­nals durch den Ohr­hö­rer ein Über- bzw. Unter­druck. Dadurch wer­den die Schall­wand­ler im Ohr­hö­rer stark bean­sprucht und es kann zur Zer­stö­rung der Wand­ler kom­men. Bei elek­tro­sta­ti­schen MEMS-Schall­wand­lern besteht dar­über hin­aus die Gefahr, dass im Betrieb ein exter­ner Druck­im­puls zum soge­nann­ten Pull-In und damit eben­falls zum Aus­fall ein­zel­ner Wand­ler­ele­mente oder des gan­zen Sys­tems füh­ren kann.

Ziel Ihrer Arbeit ist:

  • Eine Recher­che nach rele­van­ter Lite­ra­tur zur Druck­be­las­tung von Kopf­hö­rer-Schall­wand­lern durch­zu­füh­ren
  • Einen expe­ri­men­tel­len Auf­bau zur Mes­sung der Druck­be­las­tung zu kon­zi­pie­ren, umzu­set­zen und zu tes­ten
  • Einen Prüf­stand zu kon­zi­pie­ren, umzu­set­zen und zu tes­ten
  • Mes­sun­gen mit meh­re­ren Pro­ban­den durch­zu­füh­ren

Der Umfang der Arbeit wird an den ange­streb­ten Abschluss ange­passt.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Stu­dium der Phy­sik, Elek­tro­tech­nik, Mecha­tro­nik, Mikro­sys­tem­tech­nik oder eines ver­gleich­ba­ren Stu­di­en­gangs
  • Vor­kennt­nisse auf dem Gebiet kon­zen­trier­ter Netz­werk­ele­mente oder der Finite-Ele­mente-Methode oder in Auto­cad/Inven­tor sind für Thema 1 von Vor­teil
  • Hohes Maß an Eigen­in­itia­tive und Team­fä­hig­keit
  • Selb­stän­dige, ziel­ori­en­tierte und struk­tu­rierte Arbeits­weise
  • Sehr gute Eng­lisch- und Deutsch­kennt­nisse in Wort und Schrift

Un­ser An­ge­bot:

Das Fraun­ho­fer IPMS forscht und ent­wi­ckelt in her­vor­ra­gen­der For­schungs­in­fra­struk­tur und auf Spit­zen­ni­veau. Dadurch gewin­nen Sie wert­volle Ein­bli­cke in die Metho­den und Vor­ge­hens­wei­sen moder­ner For­schung. Sie erwar­tet ein kom­pe­ten­tes Team aus Wis­sen­schaft und Inge­nieur­we­sen. Zudem bie­ten wir Ihnen Anknüp­fungs­punkte im Rah­men Ihres Stu­di­ums. Ob Prak­ti­kum, Tätig­keit als Stu­den­ti­sche Hilfs­kraft oder der Beginn Ihrer Inge­nieur­kar­riere am Fraun­ho­fer IPMS. Wir unter­stüt­zen Sie dabei!

Die Stelle ist befris­tet. Die Dauer ist nach Abspra­che und mög­li­chen Stu­di­en­richt­li­nien fle­xi­bel zu gestal­ten.
Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme IPMS arbei­tet auf inter­na­tio­na­lem Spit­zen­ni­veau an nano­elek­tro­ni­schen, mecha­ni­schen und opti­schen Kom­po­nen­ten und ihrer Inte­gra­tion in win­zigste, »intel­li­gente« Bau­ele­mente und Sys­teme. Gemein­sam mit der Indus­trie, Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men und der öffent­li­chen Hand ent­wi­ckeln wir inno­va­tive Lösun­gen zum direk­ten Nut­zen für Unter­neh­men und zum Vor­teil der Gesell­schaft. Unsere Tech­no­lo­gien fin­den sich in allen rele­van­ten Märk­ten, wie der Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik, Kon­sum­gü­ter­elek­tro­nik, Halb­lei­ter­indus­trie sowie Auto­mo­bil- und Medi­zin­tech­nik.