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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät IV - Insti­tut für Soft­ware­tech­nik und Theo­re­ti­sche Infor­ma­tik / FG Daten­bank­sys­teme und Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment (DIMA)

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung - Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Mit­ar­beit in F&E auf dem Gebiet der Pro­zess­op­ti­mie­rung von Daten­ver­ar­bei­tungs­pro­zes­sen. Die Arbei­ten erfol­gen in Zusam­men­ar­beit zwi­schen DIMA und dem Max Del­brück Zen­trum für mole­ku­lare Medi­zin (MDC) im Rah­men des HEI­BRIDS PhD Pro­gramms (Helm­holtz Ein­stein Inter­na­tio­nal Rese­arch School on Data Sci­ence). Die Anwen­dung von Daten­ver­ar­bei­tungs­me­tho­den beinhal­tet nor­ma­ler­weise einen lang­wie­ri­gen, ite­ra­ti­ven Pro­zess um eine kom­plexe Daten­ana­ly­se­pipe­line zu spe­zi­fi­zie­ren und aus­zu­füh­ren. Die Pipe­line setzt sich aus ver­schie­de­nen Pro­zes­sen zusam­men, wie der Vor­ver­ar­bei­tung, der Modell­bil­dung und der Per­for­manceeva­lua­tion. Ver­teilte Daten­quel­len und Ver­ar­bei­tungs­sys­teme brin­gen meis­tens kom­plexe Abhän­gig­kei­ten inner­halb der Ein­ga­be­da­ten und der Pro­zess­in­fra­struk­tur mit sich. Um diese lang­wie­ri­gen Ana­ly­se­pro­zesse zu ver­ein­fa­chen, ist eine dekla­ra­tive Spe­zi­fi­ka­tion die­ser Pipe­lines hoch­gra­dig wich­tig. Wir schla­gen fol­gende For­schungs­rich­tun­gen vor um diese Pro­bleme und Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern: (a) Ent­wurf einer holis­tisch dekla­ra­ti­ven Spe­zi­fi­ka­tion für Daten­ver­ar­bei­tungs­pipe­lines, wel­che die oben genann­ten Anfor­de­run­gen an einen dekla­ra­ti­ven Ansatz, an die Erfor­der­nisse unter­schied­li­cher Aus­füh­rungs­um­ge­bun­gen sowie an die auto­ma­ti­sche Vali­die­rung und Auf­zeich­nung von Meta­da­ten erfüllt (b) die Imple­men­tie­rung eines Sys­tems für eine opti­mierte Aus­füh­rung von Pipe­lines mit einem dekla­ra­ti­ven Spe­zi­fi­ka­ti­ons­an­satz und Unter­stüt­zung unter­schied­li­cher Lauf­zeit­um­ge­bun­gen (z.B. Umset­zung in einen Spark/Ten­sor­flow Arbeits­ab­lauf mit akti­vier­ter Expe­ri­ment­ver­fol­gung, das Trans­ak­ti­ons­ma­nage­ment einer Daten­bank mit Erwei­te­rung für das maschi­nelle Ler­nen) und (c) Nut­zung einer Test­da­ten­bank für auto­ma­ti­sche Tests auf poten­ti­elle Daten­feh­ler in der Pipe­line (z. B. fal­sche Daten­ty­pen, feh­lende Nor­ma­li­sie­rung der Daten).

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) mit Schwer­punkt Daten­ma­nage­ment, ver­teilte Sys­teme oder ska­lier­bare Daten­ana­lyse. Bewer­ber/innen soll­ten hoch moti­viert sein in einem füh­ren­den For­schungs­ge­biet zu arbei­ten sowie Inter­esse an Sys­tem­ent­wick­lung und der Eta­blie­rung von For­schungs­er­geb­nis­sen in prak­ti­schen Anwen­dun­gen haben. Erwünscht sind Kennt­nisse in den Berei­chen, Pro­gram­mier­spra­chen und Com­pi­ler, Daten­wis­sen­schaft und Maschi­nel­les Ler­nen, par­al­lele und ver­teilte Pro­gram­mie­rung sowie Ent­wurf von Pro­gram­mier­spra­chen. Von Vor­teil sind Erfah­run­gen mit Daten­ana­ly­se­sys­te­men für große Daten­men­gen (z. B- Apa­che Flink, Hadoop oder Spark), Open-Source Ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung ver­teil­ter Daten­bank­sys­teme. Aus­ge­zeich­nete Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse sind zwin­gend erfor­der­lich. Bewer­ber/innen soll­ten auf jeden Fall in Eng­lisch kom­mu­ni­zie­ren kön­nen.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (insb. Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen, Referenzen und einer Auswahl von drei repräsentativen Veröffentlichungen) an die Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakultät IV, Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik, FG Datenbanksysteme und Informationsmanagement (DIMA), Prof. Dr. Markl, Sekr. E-N 7, Einsteinufer 17, 10587 Berlin oder per E-Mail an jobs@dima.tu-berlin.de.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.

Aus Kostengründen werden die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt.
Bitte reichen Sie nur Kopien ein.