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RWTH Aachen - Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement

Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen ist eines der führenden europäischen Forschungsinstitute in der Produktionstechnik. Die Abteilung Model-based Systems am WZL stellt sich den messtechnischen Herausforderungen eines modernen Produktionsumfeldes auf vielfältige Art und Weise. Integrierte aber zugleich flexible Messsysteme sowie das effiziente Management aller Prüfaufgaben und -prozesse sind einige Fragestellungen, denen sowohl durch eine fundierte Grundlagenforschung als auch durch praxisbezogene Entwicklungen begegnet wird. Dabei spielen neben technologischen Aspekten auch methodische und organisatorische Ansätze eine entscheidende Rolle.

Die Gruppe Industrial Tomography (ICT) erforscht Technologien und Konzepte zur fertigungsintegrierten Qualitätssicherung auf Basis tomo-graphischer, bildgebender Verfahren. Die Modellierung komplexer Fer-tigungs- und Messprozesse ist dabei meistens der erste Schritt zu ei-nem innovativen, individuellen und leistungsfähigen Messsystem. Die Flexibilität der entwickelten Sensorik und die Nutzung der Messdaten zur Prozesssteuerung sind weitere zentrale Forschungsaspekte.

Als vergleichsweise junge Technologie bergen additive Fertigungs-verfahren großes Potential für die Produktionstechnik und eröffnen ein weites Feld interessanter Forschungsthemen. Die Gruppe ICT untersucht den Einsatz zerstörungsfreier Prüfverfahren (Optische Verfahren, CT, Ultraschall) zur In-Prozess- sowie zur nachgelagerten Qualitätssicherung bei additiven Fertigungsprozessen (z.B.: FDM, SLS oder SLM) und erforscht neuartige Methoden zur Messdatenauswertung mit dem Ziel eine automatisierte, prüferunabhängige Qualitätssicherung zu etablieren.

Zu unseren Partnern gehören renommierte Forschungsinstitute und namhafte Unternehmen aus der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Luft- und Raumfahrt sowie der Medizintechnik. Es bestehen internationale Kooperationsprojekte mit Instituten und Firmen aus Europa, USA, Asien, Südafrika sowie Lateinamerika. Ausland-aufenthalte sind möglich und erwünscht.

Was Sie erwarten können:

  • Gestaltungsraum zur Umsetzung innovativer Ideen
  • Eine professionelle und dynamische Arbeitsatmosphäre
  • Enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern aus unterschiedlichen Branchen
  • Hervorragende Aussichten auf einen exzellenten Karrierestart in der Industrie
  • Gelegenheit zur Promotion an der RWTH Aachen

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

  • Leitung und Bearbeitung von national oder international geförderten Forschungs- sowie Industrieprojekten im Themenbereich
  • Mitarbeit bei der Organisation von Fachseminaren und Kongressen
  • Betreuung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und studentischen Abschlussarbeiten auf Deutsch oder Englisch

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Integration geeigneter Sensorik in verschiedene additive Fertigungsprozesse sowie in die erweiterte Prozesskette
  • Zerstörungsfreie Prüfung mit industrieller Computertomographie oder Ultraschallmesstechnik zur Qualitätssicherung additiv gefertigter Bauteilen
  • Entwicklung von Strategien zur automatisierten Auswertung der aufgezeichneten Messsignale, unter anderem unter Verwendung von Machine Learning-Methoden

Zur Besetzung der ausgeschriebenen Stellen führen wir in regelmäßigen Abständen ein Assessment Center durch. Fragen zum Bewerbungsverfahren und zur ausgeschriebenen Stelle beantwortet gerne Herr Dr. Peterek.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie inter­es­sie­ren sich für unsere The­men und brin­gen zudem fol­gende Eigen­schaf­ten mit?
  • Mit über­durch­schnitt­li­chem Erfolg abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter oder ver­gleich­bar) (z. B. Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik, Maschi­nen­bau, Elek­tro­tech­nik, Phy­sik oder Infor­ma­tik)
  • Gro­ßes Inter­esse an addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren und zer­stö­rungs­freien Prüf­ver­fah­ren (z.B. CT oder Ultra­schall)
  • Mög­li­cher­weise erste Erfah­run­gen mit addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren oder Machine Lear­ning
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse in min­des­tens einer für die Mess­si­gnal­ver­ar­bei­tung rele­van­ten Ent­wick­lungs­um­ge­bung bzw. Pro­gram­mier­spra­che (z. B. C/C++/C#, Python, MAT­LAB)
  • Ein hohes Maß an Selbst­stän­dig­keit und Eigen­in­itia­tive
  • Sehr gute Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit in Deutsch und Eng­lisch sowie siche­res Auf­tre­ten und per­sön­li­che Belast­bar­keit

Un­ser An­ge­bot:

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet auf 2 Jahre. Eine Weiterbeschäftigung von mindestens 1 Jahr ist vorgesehen.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle.

Eine Promotionsmöglichkeit besteht. Die Stelle ist bewertet mit EG 13 TV-L.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen.

Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Für Vorabinformationen steht Ihnen
Herr Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Martin Peterek
Tel.: +49 (0) 2418027112
E-Mail: m.peterek@wzl.rwth-aachen.de

zur Verfügung.
Nutzen Sie auch unsere Webseiten zur Information:
http://www.wzl.rwth-aachen.de

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.04.2019 an
Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen
Campus-Boulevard 30
52074 Aachen
z.H. Herrn Dr. Martin Peterek

Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch per E-Mail an m.peterek@wzl.rwth-aachen.de senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.