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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Kera­mi­sche Tech­no­lo­gien und Sys­teme IKTS

Das Fraun­ho­fer Insti­tut für Kera­mi­sche Tech­no­lo­gien und Sys­teme (IKTS) ist eines von 72 Insti­tu­ten und Ein­rich­tun­gen der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft in Deutsch­land mit rund 25.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern und betreibt anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung für Hoch­leis­tungs­ke­ra­mik. Die drei Stand­orte in Dres­den und Herms­dorf (Thü­rin­gen) for­men das größte Kera­mik­for­schungs­in­sti­tut Euro­pas. Als For­schungs- und Tech­no­lo­gie­dienst­leis­ter ent­wi­ckeln wir moderne kera­mi­sche Hoch­leis­tungs­werk­stoffe, indus­trie­re­le­vante Her­stel­lungs­ver­fah­ren sowie pro­to­ty­pi­sche Bau­teile und Sys­teme in voll­stän­di­gen Fer­ti­gungs­li­nien bis in den Pilot­maß­stab. Dar­über hin­aus umfasst das Port­fo­lio die Kom­pe­ten­zen Werk­stoff­dia­gnose und -prü­fung.

Stu­dien-/Bache­lor-/Mas­ter­ar­beit im Bereich super­har­ter Diamant­werk­stoffe

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Fraun­ho­fer Insti­tut IKTS beschäf­tigt sich mit der Ent­wick­lung super­har­ter Werk­stoffe für Ver­schleiß­an­wen­dun­gen. Eine erfolg­ver­spre­chende Werk­stoff­klasse sind dabei Silci­um­car­bid gebun­dene Dia­mant­ke­ra­mi­ken. Die exzel­len­ten Eigen­schaf­ten die­ser Werk­stoffe wur­den in ers­ten pro­to­ty­pi­schen Anwen­dun­gen gezeigt. Diese Werk­stoffe sol­len für neue Anwen­dun­gen im Rah­men der Arbeit wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Im Gegen­satz zu den bis­her ent­wi­ckel­ten dich­ten Werk­stof­fen sol­len die Grund­la­gen für Werk­stoffe mit gezielt ein­ge­stell­ter Poro­si­tät geschaf­fen wer­den.

Im Rah­men Ihrer Tätig­keit wer­den Sie sich mit der Ent­wick­lung porö­ser SiC-gebun­de­ner Diamant­werk­stof­fen für die Schleif­be­ar­bei­tung beschäf­ti­gen.

Sie füh­ren die Ver­su­che zur Auf­be­rei­tung von Dia­mant­pul­vern, der Gra­nu­lie­rung ein­schließ­lich der Nut­zung von Poren­bild­nern, ihrer Form­ge­bung und Sin­te­rung durch. Sie ana­ly­sie­ren die Werk­stoffe hin­sicht­lich Gefüge und Pha­sen­be­stand (Dichte-, Poro­si­täts­mes­sun­gen, Rönt­gen­dif­frak­to­me­trie, Ras­ter­elek­tro­nen­mi­kro­sko­pie) und bestim­men die mecha­ni­schen und Ver­schleiß­ei­gen­schaf­ten.
Ziel der Arbeit ist es, wesent­li­che Para­me­ter zur Beein­flus­sung der Gefüge und Eigen­schaf­ten her­aus­zu­ar­bei­ten, um auf die­ser Basis ein geziel­tes Werk­stoff­de­sign vor­neh­men zu kön­nen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie haben ein Zwi­schen­zeug­nis bzw. Vor­di­plom in einem MINT-Fach und sind auf der Suche nach einem Thema zur Erstel­lung Ihrer Abschluss­ar­beit.

Zusätz­lich run­den fol­gende Kom­pe­ten­zen und Fer­tig­kei­ten Ihr Pro­fil ab:
  • Stu­dium der Werk­stoff­wis­sen­schaft, Phy­sik, Che­mie oder
  • Che­mie­in­ge­nieur­we­sen oder ähn­li­ches
  • Inter­esse an prak­ti­scher Tätig­keit bei der Her­stel­lung und Ana­lyse von Werk­stof­fen und deren Eigen­schaf­ten
  • Fähig­keit zum selb­stän­di­gen und struk­tu­rier­ten Arbei­ten

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten Ihnen ein span­nen­des und inter­dis­zi­pli­nä­res Arbeits­um­feld mit Ver­ant­wor­tung und Raum für Ihre Ideen. Sie sind Teil eines jun­gen und dyna­mi­schen Teams und haben die Mög­lich­keit, die stra­te­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung des Fraun­ho­fer IKTS aktiv zu beglei­ten.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Haben wir Ihr Inter­esse geweckt? Dann bewer­ben Sie sich noch heute über den But­ton "Bewer­ben".