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An­ge­bot 33 von 367 vom 30.07.2020, 12:55

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Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH - Sozi­al­wis­sen­schaf­ten

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (WZB) betreibt pro­blem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung. Unter­sucht wer­den Ent­wick­lun­gen, Pro­bleme und Inno­va­ti­ons­chan­cen moder­ner Gesell­schaf­ten. Die For­schung ist theo­rie­ge­lei­tet, pra­xis­be­zo­gen, oft lang­fris­tig ange­legt und meist inter­na­tio­nal ver­glei­chend.

Wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d) (Post-doc)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung sucht im Zen­trum für Zivil­ge­sell­schafts­for­schung zum 1. Dezem­ber 2020 für die Dauer von bis zu 4 Jah­ren, vor­be­halt­lich der Bewil­li­gung durch den Dritt­mit­tel­ge­ber, eine*n wis­sen­schaft­li­che*n Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d) (Post-doc).

Das WZB ist eine öffent­lich finan­zierte, inter­na­tio­nale sozi­al­wis­sen­schaft­li­che Ein­rich­tung, die theo­rie­ge­lei­tete und pro­blem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung betreibt. Die ange­bo­tene Stelle ist in ein gro­ßes For­schungs­clus­ter zu poli­ti­scher und reli­giö­ser Radi­ka­li­sie­rung in Deutsch­land mit dem Titel "Moni­to­ring­sys­tem und Trans­fer­platt­form Radi­ka­li­sie­rung" (MOTRA) ein­ge­bet­tet. Der am WZB ange­sie­delte Pro­jekt­teil umfasst drei spe­zi­fi­sche Daten­er­he­bun­gen: (a) eine Pro­tes­t­ereig­nis­ana­lyse; (b) eine medien-basierte Ana­lyse von Eska­la­ti­ons­dy­na­mi­ken in öffent­li­chen Debat­ten; sowie (c) eine ver­tiefte Ana­lyse von an poli­ti­scher Gewalt betei­lig­ten Akteu­ren. Durch­ge­führt wer­den diese Erhe­bun­gen von einem inter­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­team unter der gemein­sa­men Lei­tung von Edgar Grande, Swen Hut­ter und Ruud Koop­mans. Der*die neue Mit­ar­bei­ter*in wird sich vor allem mit Pro­jekt­teil (b) beschäf­ti­gen, in dem die dis­kur­si­ven Gele­gen­heits­struk­tu­ren von Pro­test und poli­ti­scher Gewalt ana­ly­siert wer­den, sowie mit der Inte­gra­tion der ver­schie­de­nen Pro­jekt­teile.

Auf­ga­ben:
  • Kon­zep­tion und Koor­di­na­tion der manu­el­len und auto­ma­ti­sier­ten Inhalts­ana­lyse von öffent­li­chen Debat­ten
  • Ana­lyse von Eska­la­ti­ons­dy­na­mi­ken in öffent­li­chen Debat­ten
  • Inte­gra­tion der Daten­er­he­bung ver­schie­de­ner Pro­jekt­teile
  • Erstel­lung wis­sen­schaft­li­cher Ver­öf­fent­li­chun­gen und Mit­ar­beit an den Pro­jekt­be­rich­ten
  • Prä­sen­ta­tion der Pro­jekt­er­geb­nisse in Work­shops und Kon­fe­ren­zen
  • Aus­tausch und Abstim­mung mit Ver­bund­part­nern

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Vor­aus­set­zun­gen:
− Sehr gut abge­schlos­sene Pro­mo­tion in Poli­tik­wis­sen­schaft, Sozio­lo­gie, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft oder einer benach­bar­ten Dis­zi­plin
− Sehr gute Kennt­nisse der Sta­tis­tik und der Metho­den empi­ri­scher Sozi­al­for­schung
− Fort­ge­schrit­tene Kennt­nisse in Stata, R oder einem ande­ren syn­tax­ba­sier­ten Sta­tis­tik­pro­gramm
− Gute Kennt­nisse der For­schungs­li­te­ra­tur zu poli­ti­schem Kon­flikt, Pro­test und Radi­ka­li­sie­rung
− Fähig­keit zu Team­ar­beit und zum eigen­ver­ant­wort­li­chen Arbei­ten
− Sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse

Wün­schens­wert:
  • Erfah­rung in der Ana­lyse öffent­li­cher Debat­ten
  • Gute Kennt­nisse zu und Inter­esse an der For­schungs­li­te­ra­tur zu neuen sozia­len Bewe­gun­gen, Ter­ro­ris­mus­for­schun­gen, öko­lo­gi­schen Bewe­gun­gen und lin­kem Extre­mis­mus und Radi­ka­lis­mus
  • Erfah­rung in der wis­sen­schaft­li­chen Pro­jekt­ar­beit
  • The­ma­tisch ein­schlä­gige Publi­ka­tio­nen

Un­ser An­ge­bot:

Wöchent­li­che Arbeits­zeit: 100% der regu­lä­ren wöchent­li­chen Arbeits­zeit (der­zeit 39 Stun­den)
Ver­gü­tung: E 13 TVöD Bund

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Wir schät­zen Viel­falt und begrü­ßen alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher oder sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Behin­de­rung, Alter und sexu­el­ler Ori­en­tie­rung. Das WZB for­dert Frauen und Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund aus­drück­lich zur Bewer­bung auf.

Bewer­bun­gen aus­schließ­lich per E-Mail in einem pdf-Doku­ment mit den übli­chen Unter­la­gen (Lebens­lauf, Moti­va­ti­ons­schrei­ben, rele­vante Zeug­nisse und Kon­takt­in­for­ma­tio­nen für zwei Refe­ren­zen; bitte ohne Foto) wer­den bis zum 31. August 2020 erbe­ten an:
Prof. Dr. Swen Hut­ter (bewerbungen-zz@wzb.eu).