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An­ge­bot 105 von 363 vom 05.11.2019, 11:23

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Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung (IRS)

Das Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung ist ein inter­na­tio­nal aner­kann­ter For­schungs­part­ner und besetzt zen­trale Kom­pe­tenz­fel­der der sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Raum­for­schung in Europa. Sein Auf­trag ist die Erfor­schung der Trans­for­ma­tion und Steue­rung von Städ­ten und Regio­nen aus sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ven.

eine Stelle zur wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­beit (m/w/div)
(65% Verg. Gr. TV L E13)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung (IRS) in Erkner bei Ber­lin, eine außer­uni­ver­si­täre For­schungs­ein­rich­tung und Mit­glied der Leib­niz-Gemein­schaft, besetzt – vor­be­halt­lich der Bewil­li­gung durch das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung – in der For­schungs­ab­tei­lung „Rege­ne­rie­rung von Städ­ten“ ab 01.01.2020

eine Stelle zur wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­beit (m/w/div)
(65% Verg. Gr. TV L E13)

in dem vom BMBF geför­der­ten For­schungs­pro­jekt „Städ­ti­sche Ko-Pro­duk­tion von Teil­habe und Gemein­wohl – Lokale Aus­hand­lungs­pro­zesse zwi­schen zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­ren und städ­ti­schen Ver­wal­tun­gen“ (Koop­Wohl, Lauf­zeit 01/2020 – 12/2022). Die Stelle ist auf drei Jahre befris­tet.

Im Rah­men des For­schungs­pro­jekts wer­den drei Fall­stu­dien von Aus­hand­lungs­pro­zes­sen zwi­schen zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­ren und städ­ti­schen Ver­wal­tun­gen in Ber­lin in den Fel­dern Woh­nen, Migra­tion und Umwelt­ge­rech­tig­keit unter­sucht. Hier­für wer­den die jewei­li­gen Akteurs­kon­stel­la­tio­nen und die Koope­ra­ti­ons­pro­zesse in Bezug auf die sich darin arti­ku­lie­ren­den Teil­ha­be­vor­stel­lun­gen erho­ben und die dabei ver­wen­de­ten Legi­ti­mie­run­gen ana­ly­siert. Fall­bei­spiele aus Bar­ce­lona die­nen als Refe­renz. Kern des For­schungs­pro­jek­tes ist eine inten­sive Koope­ra­tion mit Part­nern aus der Pra­xis in den drei The­men­fel­dern, deren Aus­hand­lungs­pro­zesse beglei­tet und unter­stützt wer­den sol­len. Für jedes der drei The­men­fel­der ist jeweils ein Part­ner aus der Zivil­ge­sell­schaft und einer aus der Ver­wal­tung in die Kon­zep­tion und Durch­füh­rung des Pro­jek­tes ein­be­zo­gen.

Das Pro­jekt wird im Ver­bund mit dem Insti­tut für Euro­päi­sche Urba­nis­tik der Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar durch­ge­führt. Die Stelle am IRS wid­met sich dem Fall­bei­spiel Woh­nen.

Zu Ihren Auf­ga­ben zäh­len u.a.:
  • Daten­er­he­bun­gen und -ana­ly­sen, ins­be­son­dere semi­struk­tu­rierte Inter­views, teil­neh­mende Beob­ach­tung und Doku­men­ten­ana­lyse;
  • Orga­ni­sa­tion und Mode­ra­tion von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zes­sen zwi­schen den Pra­xis­part­nern;
  • Ana­lyse der empi­ri­schen Ergeb­nisse;
  • Mit­ar­beit an der Pro­jekt­orga­ni­sa­tion (Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung der Inter­views, Pro­jekt­be­spre­chun­gen, Durch­füh­rung von Work­shops, etc.);
  • Mit­ar­beit an Zwi­schen- und Abschluss­be­rich­ten;
  • Mit­ar­beit an natio­na­len und inter­na­tio­na­len Ver­öf­fent­li­chun­gen sowie Teil­nahme an wis­sen­schaft­li­chen Kon­fe­ren­zen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ihre Vor­aus­set­zun­gen:
  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter oder äqui­va­lent) in einer sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­plin (Sozio­lo­gie, Human­geo­gra­phie, Poli­tik­wis­sen­schaf­ten) oder Stadt- und Regio­nal­pla­nung/Archi­tek­tur mit sehr gutem Abschluss,
  • Exper­tise zu Gover­nan­ce­pro­zes­sen, loka­ler Gover­nance, Teil­habe und sozia­len Bewe­gun­gen im Bereich Umwelt­ge­rech­tig­keit bzw. Migra­tion sind wün­schens­wert,
  • Erfah­rung mit Mode­ra­ti­ons­auf­ga­ben, Pro­zess­steue­rung, Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen,
  • sehr gute kom­mu­ni­ka­tive und ver­mit­telnde Fähig­kei­ten,
  • selbst­stän­di­ges Arbei­ten, Fle­xi­bi­li­tät und Team­fä­hig­keit, Freude an der inter­na­tio­na­len und inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit im Pro­jekt­kon­text,
  • sehr gute Aus­drucks­fä­hig­keit in Wort und Schrift (Deutsch und Eng­lisch) sowie gute Sprach­kennt­nisse in Spa­nisch.

Un­ser An­ge­bot:

Das IRS bekennt sich aus­drück­lich zur Chan­cen­gleich­heit und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen zur Bewer­bung auf. Aner­kannte Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Das IRS unter­stützt die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie und ist seit dem Jahr 2015 als fami­li­en­be­wuss­tes Unter­neh­men zer­ti­fi­ziert. Wir bie­ten fle­xi­ble Arbeits­zei­ten und die Mög­lich­keit mobi­ler Tele­ar­beit.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung mit Lebens­lauf, Zeug­nis­sen und Refe­ren­zen und unter Angabe der Kenn­zif­fer 4319 in einer PDF-Datei, max. 2 MB, per E-Mail bis zum 22. Novem­ber 2019 an:
bewerbungen@leibniz-irs.de

Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung (IRS)
Per­so­nal­stelle
Fla­ken­straße 29-31
15537 Erkner
(www.leibniz-irs.de)