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An­ge­bot 268 von 363 vom 24.10.2019, 07:36

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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (m/w/d)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Euro­päi­sche Urba­nis­tik der Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik der Bau­haus-Uni­ver­si­tät sind im Rah­men des For­schungs­pro­jek­tes „Städ­ti­sche Ko-Pro­duk­tion von Teil­habe und Gemein­wohl. Lokale Aus­hand­lungs­pro­zesse zwi­schen zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­ren und städ­ti­schen Ver­wal­tun­gen“, geför­dert durch das BMBF, vor­be­halt­lich der Finan­zie­rung ab dem 1. Januar 2020 zwei Stel­len als

wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (m/w/d)

zu beset­zen. Die Stel­len sind auf drei Jahre befris­tet. Es han­delt sich um Teil­zeit­stel­len mit einer wöchent­li­chen Arbeits­zeit von jeweils 26 Stun­den.

Auf­ga­ben­ge­biet:
Im Rah­men des For­schungs­pro­jekts wer­den drei Fall­stu­dien von Aus­hand­lungs­pro­zes­sen zwi­schen zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­ren und städ­ti­schen Ver­wal­tun­gen in Ber­lin in den Fel­dern Woh­nen, Migra­tion und Umwelt­ge­rech­tig­keit unter­sucht. Hier­für wer­den die jewei­li­gen Akteurs­kon­stel­la­tio­nen und die Koope­ra­ti­ons­pro­zesse auf die sich darin arti­ku­lie­ren­den Teil­ha­be­vor­stel­lun­gen erho­ben und die dabei ange­wen­de­ten Legi­ti­mie­run­gen ana­ly­siert. Fall­bei­spiele in Bar­ce­lona die­nen als Refe­renz. Kern des For­schungs­pro­jek­tes ist die inten­sive Koope­ra­tion mit Part­nern aus der Pra­xis in den drei The­men­fel­dern, deren Aus­hand­lungs­pro­zesse beglei­tet und unter­stützt wer­den sol­len. Für jedes der drei The­men­fel­der ist jeweils ein Part­ner aus Zivil­ge­sell­schaft und einer aus Ver­wal­tung in die Kon­zep¬tio­nie­rung und Durch­füh­rung des Pro­jek­tes ein­be­zo­gen.

Die Stel­len am Insti­tut für Euro­päi­sche Urba­nis­tik wid­men sich den Fall­bei­spie­len Migra­tion und Umwelt­ge­rech­tig­keit.

Infor­ma­tio­nen zum For­schungs­pro­jekt und den Fall­bei­spie­len kön­nen gerne bei Dr. Lisa Voll­mer (lisa.vollmer@uni-weimar.de) erfragt wer­den.

Zu den Auf­ga­ben der wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­te­rin/des wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ters gehö­ren:
  • Daten­er­he­bung und Daten­ana­ly­sen, insb. semi­struk­tu­rier­ten Inter­views, teil­neh­mende Beob­ach-tung und Doku­men­ten­ana­lyse;
  • Orga­ni­sa­tion und Mode­ra­tion von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zesse zwi­schen Pra­xis­part­nern;
  • Ana­lyse der empi­ri­schen Ergeb­nisse;
  • Mit­ar­beit an der Pro­jekt­orga­ni­sa­tion (Inter­view­rei­sen, Pro­jekt­be­spre­chun­gen, Durch­füh­rung von Work­shops, etc.);
  • Mit­ar­beit an Zwi­schen- und Abschluss­be­rich­ten;
  • Mit­ar­beit an natio­na­len und inter­na­tio­na­len Ver­öf­fent­li­chun­gen sowie Teil­nahme an wis­sen­schaft¬lichen Kon­fe­ren­zen.

Nähere Infor­ma­tio­nen zum For­schungs­pro­jekt unter: https://www.uni-weimar.de/index.php?id=52105&no_cache=1

Das Pro­jekt wird im Ver­bund mit dem Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung, Erkner, durch­ge­führt.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:
  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äquiva-lent) in einer sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­plin (Sozio­lo­gie, Human­geo­gra­phie, Poli­tik­wis­sen-schaft…) oder Stadt­pla­nung/Archi­tek­tur, vor­zugs­weise mit sehr guten Noten
  • Exper­tise zu Gover­nan­ce­pro­zes­sen, loka­ler Gover­nance, Teil­habe und sozia­len Bewe­gun­gen im Bereich Umwelt­ge­rech­tig­keit bzw. Migra­tion wün­schens­wert
  • Erfah­rung mit Mode­ra­tion, Pro­zess­steue­rung, Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen wün­schens­wert
  • Sehr gute kom­mu­ni­ka­tive und ver­mit­telnde Fähig­kei­ten
  • Selbst­stän­di­ges Arbei­ten, Fle­xi­bi­li­tät und Team­fä­hig­keit
  • Inter­esse an inter­dis­zi­pli­när ange­leg­ten Pro­jek­ten
  • Sehr gute deut­sche Sprach­kennt­nisse sowie gute Sprach­kennt­nisse in Eng­lisch und/oder Spa­nisch

Un­ser An­ge­bot:

Die Ver­gü­tung rich­tet sich nach den Bestim­mun­gen des Tarif­ver­tra­ges für den öffent­li­chen Dienst der Län­der (TV-L) ent­spre­chend den per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen bis zur Ent­gelt­gruppe 13 TV-L.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal-poli­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück¬lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Ihre Bewer­bung, mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen, rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer A+U/WP-06/19 bis zum 15. Novem­ber 2019 an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik
Insti­tut für Euro­päi­sche Urba­nis­tik
Frau Dr. Lisa Voll­mer
Bel­ve­de­rer Allee 5
99421 Wei­mar