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An­ge­bot 217 von 380 vom 03.10.2019, 17:22

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Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Fakul­tät für Mathe­ma­tik und Phy­sik - Insti­tut für Quan­ten­op­tik

Am Insti­tut für Quan­ten­op­tik sind im Rah­men des Ver­bund­pro­jek­tes „QGYRO“ (Quan­ten-Iner­ti­al­sen­sor­sys­tem) in der AG von Prof. Dr. Ernst M. Rasel meh­rere Stel­len als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (m/w/d) in Expe­ri­men­tal­phy­sik (Ent­gGr. 13 TV-L, 75 %) kurz­fris­tig zu beset­zen. Die Stel­len sind befris­tet auf 3 Jahre, mit der Mög­lich­keit auf Ver­län­ge­rung. Der Dienst­ort ist Han­no­ver.

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit (m/w/d) in Expe­ri­men­tal­phy­sik

(Ent­gGr. 13 TV-L, 75 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Iner­tiale Mes­sun­gen sind der Schlüs­sel für jede hoch­prä­zise Tra­jek­tori­en­be­stim­mung durch Ver­fol­gung und Inte­gra­tion von Beschleu­ni­gun­gen und Dreh­zah­len in alle drei Raum­rich­tun­gen. Grund­sätz­lich bie­tet die Iner­ti­al­na­vi­ga­tion Auto­no­mie und ist daher beson­ders attrak­tiv in Gebie­ten ohne Sicht­ver­bin­dung zu Satel­li­ten wie sie von GNSS-basier­ten Navi­ga­ti­ons­lö­sun­gen gefor­dert wird. Klas­si­sche Sen­so­ren mit gerä­te­ab­hän­gi­gen Drifts benö­ti­gen für lang­zeit­sta­bile Lösun­gen eine Kor­rek­tur, die meist über GPS (GNSS) erfolgt. Diese Art der Hybrid-Navi­ga­tion schei­tert über­all dort, wo GPS nicht zuver­läs­sig ver­füg­bar ist, z.B. in Gebäu­den, unter der Erde, in Tun­neln, aber auch in Welt­raum­an­wen­dun­gen. Ato­mare Träg­heits­sen­so­ren sind viel­sei­tige Werk­zeuge zur Mes­sung von Beschleu­ni­gun­gen und Dre­hun­gen bei hoher Prä­zi­sion und Lang­zeit­sta­bi­li­tät. Diese Quan­ten­sen­so­ren wer­den typi­scher­weise mit begrenz­ter Band­breite, Tot­zei­ten bei der Mes­sung und einer ein­zi­gen emp­find­li­chen Achse betrie­ben. Daher kön­nen hybride Sys­teme mit klas­si­schen und Quan­ten­sen­so­ren genutzt wer­den, um die Stär­ken bei­der Sys­teme zu kom­bi­nie­ren. In Zusam­men­ar­beit mit Exper­ten auf dem Gebiet der Iner­ti­al­na­vi­ga­tion wer­den wir am Insti­tut für Quan­ten­op­tik in Han­no­ver neu­ar­tige Sys­teme und Imple­men­tie­run­gen von ato­ma­ren Iner­ti­al­sen­so­ren ent­wi­ckeln und tes­ten.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium der Phy­sik oder eines angren­zen­den Stu­di­en­gangs ist Vor­aus­set­zung für die Ein­stel­lung. Wir erwar­ten her­vor­ra­gende Stu­di­en­leis­tun­gen in den rele­van­ten Fach­be­rei­chen. Erfah­rung in der Atom- und Laser­phy­sik, Quan­ten­op­tik, Mikro-Opto­me­cha­nik und/oder Gra­vi­ta­ti­ons­phy­sik sind hilf­reich, aber nicht zwin­gend not­wen­dig.

Un­ser An­ge­bot:

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver will die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders för­dern und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben.

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen bis zum 31.10.2019 an:

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Quan­ten­op­tik
Herrn Dr. Sven Abend
Wel­fen­gar­ten 1
30167 Han­no­ver

Für Aus­künfte steht Ihnen Herr Dr. Sven Abend (Tel.: +49 (0) 511 762-4107,
E-Mail: abend@iqo.uni-hannover.de) zur Ver­fü­gung.

Infor­ma­tio­nen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.