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An­ge­bot 117 von 365 vom 07.09.2019, 00:00

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Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin - Exzel­lenz­clus­ter Mat­ters of Activity

Der Clus­ter Mat­ters of Activity hat das Ziel, Grund­la­gen für eine neue Kul­tur des Mate­ria­len zu schaf­fen. Die zen­trale Vision des Pro­jekts ist es, Bil­der, Räume und Mate­ria­lien als aktive Bau­for­men einer neuen sym­bo­li­schen und phy­si­schen Rea­li­tät zu ent­wi­ckeln, in der sich Natur und Kul­tur in neu­ar­ti­ger Weise ver­schrän­ken. In die­sem Zusam­men­hang ist die inter­dis­zi­pli­näre Erfor­schung und Ent­wick­lung von nach­hal­ti­gen Pro­zes­sen und Struk­tu­ren ein zen­tra­les Anlie­gen in allen Berei­chen visu­ell-mate­ria­ler Prä­gung wie Weara­bles, Werk­stoff­tech­nik, Medi­zin­tech­nik, Logis­tik, Archi­tek­tur und Robo­tik. Mehr als 40 Dis­zi­pli­nen unter­su­chen sys­te­ma­tisch Design­stra­te­gien für Mate­ria­lien und Struk­tu­ren, die sich spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen und Umge­bun­gen anpas­sen. Der Clus­ter setzt auf eine neue Rolle von Ges­tal­tung, die sich vor dem Hin­ter­grund eines wach­sen­den Reich­tums und der ste­ti­gen Wei­ter­ent­wick­lung von Mate­ria­lien und Visua­li­sie­rungs­for­men in allen Dis­zi­pli­nen abzeich­net.

Dok­to­rand/Dok­to­ran­din (m/w/d) im Fach­ge­biet Archi­tek­tur, Inge­nieurs­we­sen oder Phy­sik

am Max-Planck-Insti­tut für Kol­loid- und Grenz­flä­chen­for­schung in Pots­dam-Golm im Rah­men des Exzel­lenz­clus­ters Mat­ters of Activity. Image Space Mate­rial vom 01.01.2020 bis 31.12.2022

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Der Exzel­lenz­clus­ters Mat­ters of Activity schreibt im Rah­men sei­nes struk­tu­rier­ten Pro­mo­ti­ons­pro­gramms eine Pro­mo­ti­ons­stelle aus. Das Pro­mo­ti­ons­pro­gramm för­dert dis­zi­pli­näre Pro­mo­tio­nen in Ver­bin­dung mit der gemein­sa­men For­schung in einer inter­dis­zi­pli­nä­ren Arbeits­gruppe inner­halb der Pro­gramm­lauf­zeit von 36 Mona­ten.

Auf­ga­ben­ge­biet:
Das Pro­jekt »Mate­rial Form Func­tion« besetzt eine Pro­mo­ti­ons­stelle. Auf­gabe ist die Multi-Ska­len-Cha­rak­te­ri­sie­rung von Faser­sys­te­men und Faser­struk­tu­ren in der Natur und deren geo­me­trisch-kon­struk­tive und ent­wurf­li­che Wei­ter­ent­wick­lung in faser­ba­sierte Kon­struk­tio­nen für räum­li­che Anwen­dun­gen.

Es soll unter­sucht wer­den, wie das Ver­hält­nis von Geo­me­trie und Mate­ria­li­tät die Eigen­schaf­ten von Mate­ri­al­sys­te­men für tra­gende oder funk­tio­nal aktive Struk­tu­ren in Archi­tek­tur und Design beein­flusst. Faser­struk­tu­ren wer­den als aktive Sys­teme betrach­tet und durch nume­ri­sche Ana­lyse und Model­lie­rung sowie mate­ri­al­ba­sier­tes Pro­to­ty­p­ing in Demons­tra­to­ren über­setzt. Dar­auf auf­bau­end wer­den neu­ar­tige Kon­zepte der Kon­struk­tion, Fügung und Funk­tio­na­li­sie­rung (z.B. für adap­tive Struk­tu­ren, Kli­ma­ti­sie­rung) ent­wi­ckelt und in den archi­tek­to­ni­schen Kon­text über­tra­gen. Aktu­elle Tech­no­lo­gien und Ver­fah­ren der hand­werk­li­chen und indus­tri­el­len Faser­ver­ar­bei­tung wie z.B. aus Flug­zeug­bau, Tex­til­tech­nik oder Leicht­bau soll­ten in die For­schung ein­flie­ßen.

Die Stelle arbei­tet im engen Zusam­men­hang der Pro­jekte »Mate­rial Form Func­tion« und »Wea­ving« und bil­det Schnitt­stel­len zwi­schen Gebie­ten der Mate­ri­al­wis­sen­schaft, Archi­tek­tur, Mathe­ma­tik und Geo­me­trie.

Ziel der For­schung ist die Ent­wick­lung bio­lo­gisch inspi­rier­ter Mate­ri­al­sys­teme für nach­hal­tige Ent­wick­lun­gen ener­ge­tisch und struk­tu­rell effi­zi­en­ter Struk­tu­ren für den räum­lich-archi­tek­to­ni­schen Kon­text.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich Abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium bevor­zugt im Bereich Archi­tek­tur, Engi­nee­ring oder Phy­sik
  • Kennt­nisse in expe­ri­men­tel­lem, mate­ri­al­ba­sier­tem Pro­to­ty­p­ing, struk­tu­rel­len Kon­struk­ti­ons­prin­zi­pien, faser- und tex­til­ba­sier­ten Mate­ri­al­sys­te­men und Her­stel­lungs­prak­ti­ken, digi­ta­len und ana­lo­gen Form­ge­ne­rie­rungs­pro­zes­sen, nume­ri­schen Ana­ly­sen und Model­lie­run­gen
  • Erfah­rung mit geo­me­trisch-mathe­ma­ti­schen Form­fin­dungs­pro­zes­sen mit Schnitt­stel­len zu Pro­gramming, Engi­nee­ring und Ges­tal­tung erwünscht
  • Über­durch­schnitt­li­che Bereit­schaft zur inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit
  • Her­vor­ra­gende Sprach­kennt­nisse in Eng­lisch in Wort und Schrift, sehr gute deut­sche Sprach­kennt­nisse gewünscht
  • Hohe Soziale Kom­pe­tenz, Team­fä­hig­keit

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Max-Planck-Gesell­schaft ist bestrebt die Frau­en­quote zu erhö­hen, wir freuen uns über Bewer­bun­gen von Frauen.

Die Max-Planck-Gesell­schaft ist bemüht, mehr schwer behin­derte Men­schen zu beschäf­ti­gen. Bewer­bun­gen Schwer­be­hin­der­ter sind aus­drück­lich erwünscht.

Bewer­bun­gen (tabel­la­ri­scher Lebens­lauf, Moti­va­ti­ons­schrei­ben und Zeug­nisse) sind unter Angabe der Kenn­zif­fer MPG/MoA/2/19 an das Max Planck Insti­tut für Kol­loid- und Grenz­flä­chen­for­schung, Abtei­lung für Bio­ma­te­ria­lien an Dr. Michaela Eder, Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Fratzl und Prof. Chris­tiane Sauer, Wis­sen­schafts­park Golm, 14424 Pots­dam, Deutsch­land oder bevor­zugt per E-Mail in einer PDF-Datei an MoA.application@hu-berlin.de zu rich­ten.

Das For­schungs­pro­gramm des Exzel­lenz­clus­ters fin­den Sie unter https://hu-berlin.de/moa