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An­ge­bot 212 von 312 vom 25.06.2019, 10:51

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS ist ein metho­disch aus­ge­rich­te­tes Fraun­ho­fer-Insti­tut in den Fach­dis­zi­pli­nen Mate­ri­al­wis­sen­schaft und Werk­stoff­tech­nik. Das Fraun­ho­fer IMWS ist Ansprech­part­ner für die Indus­trie und öffent­li­che Auf­trag­ge­ber für alle Fra­ge­stel­lun­gen, die die Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men betref­fen – mit dem Ziel, Mate­ri­al­ef­fi­zi­enz und Wirt­schaft­lich­keit zu stei­gern und Res­sour­cen zu scho­nen.

Die Arbei­ten des Fraun­ho­fer IMWS zie­len dar­auf ab, Feh­ler und Schwach­stel­len in Werk­stof­fen, Bau­tei­len und Sys­te­men auf der Mikro- und Nano­skala zu iden­ti­fi­zie­ren, deren Ursa­chen auf­zu­klä­ren und dar­auf auf­bau­end Lösun­gen für die Kun­den anzu­bie­ten. Die indus­tri­el­len Auf­trag­ge­ber des Insti­tuts kom­men unter ande­rem aus dem Bereich der Mikro­elek­tro­nik und Mikro­sys­tem­tech­nik, der Pho­to­vol­taik, der Kunst­stoff­tech­nik, der che­mi­schen Indus­trie, der Ener­gie­tech­nik, dem Auto­mo­bil­bau oder dem Flug­zeug­bau. Diese Arbei­ten wer­den beglei­tet durch die Wei­ter­ent­wick­lung von mikro­struk­tur­auf­klä­ren­den Metho­den. Zusam­men mit Ana­ly­tik­ge­rä­te­her­stel­lern kön­nen pass­ge­naue Gerä­te­kon­fi­gu­ra­tio­nen ent­wi­ckelt wer­den, damit indus­tri­elle Auf­trag­ge­ber in Zukunft Feh­ler­quel­len selbst erken­nen und ver­mei­den kön­nen.

Diplom-, Bache­lor- oder Mas­ter­ar­beit »Eta­blie­rung einer Appa­ra­tur zur Mes­sung der Heli­um­trans­mis­sion als Werk­zeug für die Bestim­mung der Bar­rie­re­ei­gen­schaf­ten von Poly­mer­fo­lien«

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS und das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Solare Ener­gie­sys­teme ISE suchen für ihr gemein­sa­mes Fraun­ho­fer-Cen­ter für Sili­zium-Pho­to­vol­taik CSP in Halle (Saale) eine Stu­den­tin/einen Stu­den­ten zur Bear­bei­tung eines wis­sen­schaft­li­chen The­mas im Team »Poly­mer­ana­ly­tik und Poly­mer­be­wer­tung«.

Für die Lebens­mit­tel-, Pharma- und Medi­zin­tech­nik­in­dus­trie sind moderne Ver­pa­ckungs­ma­te­ria­lien heute unab­ding­bar. Ein wesent­li­ches Kri­te­rium für die Qua­li­tät des Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­als ist die Bar­rie­re­wir­kung gegen­über Was­ser­dampf und Sauer­stoff. Die WVTR (Engl.: water vapor trans­mis­sion rate) und OTR (Engl.: oxy­gen trans­mis­sion rate) wer­den dabei mit­tels kom­mer­zi­ell ver­füg­ba­rer Geräte bestimmt. Für Spe­zi­al­an­wen­dun­gen ist aber auch die Bestim­mung der Trans­mis­sion ande­rer Gase wich­tig. Hier­für steht am Fraun­ho­fer CSP eine selbst­kon­zi­pierte Appa­ra­tur bestehend aus einer Gesper­mea­ti­ons­mess­zelle mit ange­schlos­se­nem Mas­sen­spek­tro­me­ter zur Ver­fü­gung, wel­ches mas­sen­ab­hän­gig ver­schie­denste Gase detek­tie­ren kann. Als Alter­na­tive zur WVTR hat sich Helium (bzw. die „HeTR“; Engl.: helium trans­mis­sion rate) als geeig­ne­ter Kan­di­dat erwie­sen, da sich im Ver­gleich zur klas­si­schen WVTR die Mess­zei­ten spür­bar ver­kür­zen.

Im Rah­men der Arbeit sol­len die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten der Mess­ap­pa­ra­tur aus­ge­reizt und die idea­len Mess­pa­ra­me­ter gefun­den wer­den. Für ein Modell­sys­tem sol­len eben­falls die Abhän­gig­keit von Pro­ben­di­cke und Tem­pe­ra­tur unter­sucht wer­den. Aus den expe­ri­men­tel­len Wer­ten sol­len die Dif­fu­si­ons­ko­ef­fi­zi­en­ten berech­net und mit der Lite­ra­tur ver­gli­chen wer­den.

Fol­gende Arbeits­schritte sind vor­ge­se­hen:
1. Ein­ar­bei­tung in die Funk­ti­ons­weise von Mess­zelle und Mas­sen­spek­tro­me­ter (sin­gle qua­dru­pole MS)
2. Eigen­stän­dige Opti­mie­rung des Mess­be­din­gun­gen
3. Unter­su­chung eines tech­nisch rele­van­ten Modell­sys­tems
4. Berech­nung der Mate­ri­al­kon­stan­ten

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Sie sind Stu­den­tin/Stu­dent im Bereich Che­mie, Lebens­mit­tel­che­mie, Ver­pa­ckungs­tech­nik, Phy­sik, Maschi­nen­bau, Solar­tech­nik/Pho­to­vol­taik oder eines angren­zen­den natur- oder inge­nieurs­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­gangs.
  • Sie haben Inter­esse an che­misch-ana­ly­ti­schen Fra­ge­stel­lun­gen.
  • Sie besit­zen hand­werk­li­ches Geschick.

Un­ser An­ge­bot:

Die direkte Betreu­ung durch einen erfah­re­nen Wis­sen­schaft­ler ist gege­ben.
Arbeits­ort ist unser Modul­tech­no­lo­gie­zen­trum in Schko­pau (Value Park).

Die wis­sen­schaft­li­che Auf­ga­ben­stel­lung und der Zeit­um­fang kön­nen ent­spre­chend der Vor­ga­ben der Bache­lor-, Mas­ter­ar­beit oder Diplom­ar­beit ange­passt wer­den. Die Ver­bin­dung mit einem vor­an­ge­stell­ten Prak­ti­kum ist mög­lich.

Die Stelle ist auf 6 Monate befris­tet.
Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Fra­gen zu die­ser Stelle beant­wor­tet Ihnen gerne:
Herr Dr. Flo­rian Herbst
Tel.: 0345 5589-5416

Bitte bewer­ben Sie sich aus­schließ­lich über unser Bewer­ber­por­tal:
https://recruiting.fraunhofer.de/Vacancies/44641/Description/1