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An­ge­bot 109 von 332 vom 11.06.2019, 11:41

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS ist ein metho­disch aus­ge­rich­te­tes Fraun­ho­fer-Insti­tut in den Fach­dis­zi­pli­nen Mate­ri­al­wis­sen­schaft und Werk­stoff­tech­nik. Das Fraun­ho­fer IMWS ist Ansprech­part­ner für die Indus­trie und öffent­li­che Auf­trag­ge­ber für alle Fra­ge­stel­lun­gen, die die Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men betref­fen – mit dem Ziel, Mate­ri­al­ef­fi­zi­enz und Wirt­schaft­lich­keit zu stei­gern und Res­sour­cen zu scho­nen.

Die Arbei­ten des Fraun­ho­fer IMWS zie­len dar­auf ab, Feh­ler und Schwach­stel­len in Werk­stof­fen, Bau­tei­len und Sys­te­men auf der Mikro- und Nano­skala zu iden­ti­fi­zie­ren, deren Ursa­chen auf­zu­klä­ren und dar­auf auf­bau­end Lösun­gen für die Kun­den anzu­bie­ten. Die indus­tri­el­len Auf­trag­ge­ber des Insti­tuts kom­men unter ande­rem aus dem Bereich der Mikro­elek­tro­nik und Mikro­sys­tem­tech­nik, der Pho­to­vol­taik, der Kunst­stoff­tech­nik, der che­mi­schen Indus­trie, der Ener­gie­tech­nik, dem Auto­mo­bil­bau oder dem Flug­zeug­bau. Diese Arbei­ten wer­den beglei­tet durch die Wei­ter­ent­wick­lung von mikro­struk­tur­auf­klä­ren­den Metho­den. Zusam­men mit Ana­ly­tik­ge­rä­te­her­stel­lern kön­nen pass­ge­naue Gerä­te­kon­fi­gu­ra­tio­nen ent­wi­ckelt wer­den, damit indus­tri­elle Auf­trag­ge­ber in Zukunft Feh­ler­quel­len selbst erken­nen und ver­mei­den kön­nen.

Mas­ter­ar­beit »Sen­sor­qua­li­tät zur Risi­ko­mi­ni­mie­rung in PV-Sys­te­men«

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS und das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Solare Ener­gie­sys­teme ISE suchen für ihr gemein­sa­mes Fraun­ho­fer-Cen­ter für Sili­zium-Pho­to­vol­taik CSP in Halle (Saale) eine Stu­den­tin/einen Stu­den­ten zur Bear­bei­tung eines wis­sen­schaft­li­chen The­mas.

Pho­to­vol­taik-Sys­teme wer­den heut­zu­tage mit Hilfe von Sen­sor­sys­te­men über­wacht, um eine Feh­ler­erken­nung durch­zu­füh­ren. Hier wird jedoch oft gespart, um die Kos­ten der Sys­tem­in­stal­la­tion zu redu­zie­ren. Dies schlägt sich nahezu zwangs­weise in der Qua­li­tät der Sys­tem­über­wa­chung nie­der. Das Ziel die­ser Arbeit ist es, die Kos­ten und den Nut­zen der Sen­so­rik zu bewer­ten.

Ver­schie­dene Qua­li­täts­stu­fen in der Sen­so­rik erlau­ben es, Feh­ler frü­her zu erken­nen, manch­mal früh genug, um mit ein­fa­chen Mit­teln schwer­wie­gende Pro­bleme abzu­wen­den. Dies kann nur im Rah­men einer sta­tis­ti­schen Bewer­tung vor­ge­nom­men wer­den, da ein PV-Sys­tem aus tau­sen­den von Kom­po­nen­ten besteht, die alle auf der einen Seite Daten lie­fern kön­nen und auf der ande­ren Seite eine Wahr­schein­lich­keit für eine Fehl­funk­tion haben. Um dies sinn­voll zu unter­su­chen, sind fol­gende Schritte nötig:

1. Review Feh­ler­ka­ta­log von zu erwar­ten­den Feh­lern
2. Sta­tis­ti­sches Modell des Ein­flus­ses auf die Sen­so­rik
3. Ana­ly­ti­sches Modell zur Detek­tier­bar­keit von Feh­lern für gege­bene Sen­so­rik
4. Sta­tis­ti­sches Modell eines Feh­lers auf den Ener­gie­er­trag eines PV-Sys­tems
5. Sta­tis­ti­sches Modell des ver­lo­re­nen Ein­kom­mens

Die Ver­knüp­fung die­ser Ele­mente erlaubt es, den Wert einer Sen­so­rik zu bele­gen oder aber auch Kos­ten, Risi­ken und Erspar­nisse von ver­schie­de­nen Mess­an­sät­zen auf­zu­zei­gen. Sie wer­den auf bestehen­den Arbei­ten auf­bauen. Dabei sol­len Sie eigen­stän­dig Lösun­gen erar­bei­ten und in Zusam­men­ar­beit mit Part­nern eine indus­tri­ell rele­vante Simu­la­tion erstel­len.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Sie sind Stu­den­tin/Stu­dent im Bereich Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik oder eines angren­zen­den natur- oder inge­nieurs­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­gan­ges
  • Sie haben Spaß an sta­tis­ti­schen Metho­den und der Arbeit mit gro­ßen Daten­men­gen
  • Idea­ler­weise haben Sie Vor­kennt­nisse in den Berei­chen Pho­to­vol­taik und Risi­ko­ana­lyse

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Fra­gen zu die­ser Stelle beant­wor­tet Ihnen gerne:
Prof. Dr. Ralph Gott­schalg
Tele­fon: 0345 5589-5001

Bitte bewer­ben Sie sich aus­schließ­lich über unser Online­por­tal.