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An­ge­bot 186 von 326 vom 04.04.2019, 00:00

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RWTH Aachen - 2. Physikalisches Insitut A

Das 2. Physikalische Institut A der RWTH Aachen, Mitglied des Aachener Zentrums für Graphen & 2D Materialien, bietet ein hochgradig motivierendes und kooperatives wissenschaftliches Umfeld mit international anerkannten Forschungsaktivitäten und multidisziplinären Kooperationen. Zu den Forschungsgebieten unseres Instituts gehören die Ladungs- und Spin-basierte Quantenelektronik in zweidimensionalen (2D) Materialien wie Graphen oder Übergangsmetall-Dichalkogenide. Einige dieser Materialien sind optisch aktiv, supraleitend oder magnetisch, wiederum andere zeigen Quantenphänomene selbst bei Raumtemperatur. Das volle technologische Potential der 2D Materialien wird aber erst durch deren Stapelung zu sogenannten Heterostrukturen erreicht, da aufgrund ihrer zweidimensionalen Eigenschaft die Materialien maximal sensitiv auf ihre Umgebung sind. Die Wechselwirkung zwischen verschiedenen 2D Materialien kann daher zu völlig neuartigen Materialien mit maßgeschneiderten physikalischen Eigenschaften führen. Die Vision ist, hierdurch z.B. Spin-basierte oder supraleitende Elektronik jenseits der heutzutage dazu erforderlichen tiefen Temperaturen zu realisieren oder hochsensible Sensoren zu bauen, die auf neuartigen physikalischen Effekten basieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.stampferlab.org und www.graphene.ac. 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich der Physik von 2D Materialien

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Exzellenzclusters „Materie und Licht für Quanteninformation ML4Q“ sollen Sie die derzeit verwendeten Herstellungsprozesse von 2D Heterostrukturen optimieren und weiterentwickeln. Insbesondere sollen Methoden zur Stapelung von 2D Materialien an eine von Ihnen mitkonzipierte und mitgebaute Ultrahoch-Vakuum-Anlage (UHV) angepasst werden. Dies dient zur Herstellung von atomar sauberen Grenzschichten innerhalb der Heterostrukturen. Die Verlagerung ins UHV ist hierbei notwendig, da die bloße Exposition der 2D Materialien mit Luft zur Ablagerung von Kohlenwasserstoffen auf deren Oberflächen führt, die die physikalischen Eigenschaften der 2D Materialien unkontrolliert beeinflussen können. Sie werden daher Reinigungsprozesse entwickeln, um die Oberflächen der 2D Materialien atomar zu säubern, bevor Sie daraus unter UHV-Bedingungen Heterostrukturen bauen. Die Qualität der so hergestellten Heterostrukturen werden Sie durch Tieftemperatur Magnetotransport-Messungen wie z. B. den Quanten-Hall-Effekt bzw. optische Messverfahren wie z. B. die Raman-Spektroskopie bestimmen. 

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Über­durch­schnitt­lich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter oder ver­gleich­bar) der Phy­sik, der Elek­tro­tech­nik oder der Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten
Fun­dierte Kennt­nisse in der Fest­kör­per­phy­sik und Inter­esse an Quan­ten­trans­port
  • Idea­ler­weise Erfah­run­gen im Bereich der Ultra­hoch-Vaku­um­tech­nik und der dazu erfor­der­li­chen dis­zi­pli­nier­ten und sau­be­ren Arbeits­weise
  • Kon­zep­tio­nelle Fähig­kei­ten hin­sicht­lich mecha­ni­scher und tech­ni­scher Pla­nun­gen
  • Hohes Maß an Selbst­stän­dig­keit, Enga­ge­ment, Eigen­in­itia­tive und Belast­bar­keit
  • Aus­ge­prägte Team­ori­en­tie­rung und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stärke
  • Sichere Beherr­schung der deut­schen und eng­li­schen Spra­che

Un­ser An­ge­bot:

  • Die Ein­stel­lung erfolgt im Beschäf­tig­ten­ver­hält­nis.
  • Die Stelle ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen und befris­tet auf bis zu 3 Jahre.
  • Es han­delt sich um eine Teil­zeit­stelle mit drei Vier­tel der regel­mä­ßi­gen Wochen­ar­beits­zeit.
  • Eine Pro­mo­ti­ons­mög­lich­keit besteht. Die Stelle ist bewer­tet mit EG 13 TV-L.
  • Die RWTH ist als fami­li­en­ge­rechte Hoch­schule zer­ti­fi­ziert.

Wir wol­len an der RWTH Aachen Uni­ver­sity beson­ders die Kar­rie­ren von Frauen för­dern und freuen uns daher über Bewer­be­rin­nen.

Frauen wer­den bei glei­cher Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­cher Leis­tung bevor­zugt berück­sich­tigt, sofern sie in der Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit unter­re­prä­sen­tiert sind und sofern nicht in der Per­son eines Mit­be­wer­bers lie­gende Gründe über­wie­gen.

Bewer­bun­gen geeig­ne­ter schwer­be­hin­der­ter Men­schen sind aus­drück­lich erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Für Vorabinformationen steht Ihnen
Herr Prof. Dr. Christoph Stampfer
Tel.: +49 (0) 241/80-27094
E-Mail: stampfer@physik.rwth-aachen.de

oder
Herr Dr. Bernd Beschoten
Tel.: +49 (0) 241/80-27096
E-Mail: bernd.beschoten@physik.rwth-aachen.de

zur Verfügung.
Nutzen Sie auch unsere Webseiten zur Information:
http://institut2a.physik.rwth-aachen.de/en/start/index

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.04.2019 an
Prof. Dr. Christoph Stampfer
Otto-Blumenthal-Str. 18
52074 Aachen

Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch per E-Mail an stampfer@physik.rwth-aachen.de senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.