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An­ge­bot 186 von 325 vom 05.03.2019, 14:56

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Fraun­ho­fer Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Pho­to­ni­sche Mikro­sys­teme ist eines von 67 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, einer der füh­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen für ange­wandte For­schung in Europa.

Prak­ti­kum zum Thema: "Anbin­dung von Sen­so­ren an einen RFID-Sen­sor­trans­pon­der“ (IPMS-2018-205)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Sie suchen ein inno­va­ti­ves und krea­ti­ves Umfeld für ein Prak­ti­kum? Dann sind Sie bei uns rich­tig! Das Fraun­ho­fer IPMS unter­stützt Part­ner aus Wis­sen­schaft und Wirt­schaft bei der Rea­li­sie­rung ihrer inno­va­ti­ven Ideen auf dem Gebiet der draht­lo­sen Mess­wert­er­fas­sung mit­tels RFID-Sen­so­rik durch Bera­tung und Kon­zep­ter­stel­lung, Spe­zi­fi­ka­tion und Imple­men­tie­rung. Im Gegen­satz zu klas­si­schen RFID-Anwen­dun­gen mit rei­ner Iden­ti­fi­ka­ti­ons­funk­tion rea­li­sie­ren Fraun­ho­fer IPMS-Trans­pon­der zusätz­lich Sen­sor- und Aktor-Funk­tio­nen. Damit ent­ste­hen bat­te­rie­lose, draht­lose Sen­so­ren, die sich auf­grund ihrer War­tungs­frei­heit beson­ders für den Ein­satz an schwer zugäng­li­chen oder gefähr­li­chen Orten eig­nen.

Der Hin­ter­grund Ihrer Arbeit: Das Fraun­ho­fer IPMS ver­fügt über lang­jäh­rige Erfah­run­gen in der anwen­dungs­ori­en­tier­ten For­schung und Ent­wick­lung spe­zi­ell auf den Gebie­ten des ana­lo­gen und digi­ta­len Schalt­kreis­ent­wurfs, des Anten­nen­de­signs, der Sen­sor­inte­gra­tion sowie der Sys­tem­in­te­gra­tion in moderne Indus­trie­ar­chi­tek­tu­ren. Wei­ter­hin steht hoch­mo­derne Mess­tech­nik zur Cha­rak­te­ri­sie­rung von Trans­pon­der­schalt­krei­sen zur Ver­fü­gung. Der­zeit wird an der Umset­zung einer neuen Schalt­kreis­va­ri­ante gear­bei­tet, die die Anbin­dung von ver­schie­dens­ten Sen­so­ren ver­ein­facht.

Ziel der aus­ge­schrie­be­nen Arbeit ist die Anbin­dung ver­schie­de­ner digi­ta­ler Sen­sor­schalt­kreise an die Basis-Hard­ware eines RFID-Sen­sor­trans­pon­ders. Die Sen­so­ren sind dabei in der Regel über I2C oder SPI ange­schlos­sen. Der Sen­sor­trans­pon­der ist pro­gram­mier­bar und nutzt einen inte­grier­ten Micro­con­trol­ler auf PIC 16CXX Basis. Die Ansteue­rung der Sen­so­ren erfolgt in Assem­bler. Neben der prak­ti­sche Umset­zung und Erpro­bung der Sen­sor­an­steue­rung sol­len auch Sen­sor­mo­delle in VHDL erstellt wer­den, die die Simu­la­tion und Veri­fi­ka­tion des Sen­sor­trans­pon­ders in Kom­bi­na­tion mit der Sen­so­rik ermög­li­chen.

Im Rah­men des Prak­ti­kums stel­len sich die fol­gen­den Auf­ga­ben:

  • Anbin­dung von Sen­so­ren über I²C und SPI Schnitt­stelle
  • Firm­ware-Ent­wick­lung (in Assem­bler) für den Sen­sor­trans­pon­der
  • Ers­tel­len und Ein­bin­dung der Sen­sor­mo­delle in ein bestehen­des VHDL-Modell
  • Simu­la­tion auf Basis des VHDL-Modells
  • Sen­sor­an­bin­dung (Auf­bau Hard­ware) an die Ent­wick­lungs­um­ge­bung des Sen­sor­trans­pon­ders (FPGA-Board)
  • Veri­fi­ka­tion des Sen­sor­trans­pon­ders mit den Sen­so­ren
  • Erpro­bung des Sys­tems und Doku­men­ta­tion von Ergeb­nis­sen

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Stu­dium der Elek­tro­tech­nik oder Infor­ma­tik (Uni/FH), idea­ler­weise mit abge­schlos­se­nem Vor­di­plom bzw. Bache­lor
  • Kennt­nisse der Pro­gram­mier­spra­che Assem­bler
  • Kennt­nisse der Hard­ware­be­schrei­bungs­spra­che VHDL
  • Erste Erfah­rung mit hard­ware­na­her Pro­gram­mie­rung auf Mikro­con­trol­lern
  • Grund­le­gende Kennt­nisse in Schal­tungs- und Hoch­fre­quenz­tech­nik sowie Mess­tech­nik
  • Selbst­stän­dige und struk­tu­rierte Arbeits­weise
  • Gute deut­sche und eng­li­sche Sprach­kennt­nisse in Wort und Schrift

Un­ser An­ge­bot:

Wir bie­ten Ihnen eine span­nende Auf­gabe und wert­volle Ein­bli­cke in die Metho­den und Vor­ge­hens­wei­sen eines moder­nen High-Tech-For­schungs­in­sti­tuts. Auf Sie war­tet ein moti­vier­tes und dyna­mi­sches Team in einer sehr gut aus­ge­stat­te­ten For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft. Zudem bie­ten wir Ihnen Anknüp­fungs­punkte im Rah­men Ihres Stu­di­ums oder Ihres Berufs­ein­stiegs, z.B. ein Thema für Ihre Abschluss­ar­beit oder der Beginn Ihrer Kar­riere am Fraun­ho­fer IPMS.
Wir unter­stüt­zen Sie dabei!

Das Thema kann sowohl im Rah­men eines frei­wil­li­gen Prak­ti­kums als auch eines Pflicht­prak­ti­kums bear­bei­tet wer­den. Bitte geben Sie in Ihrer Bewer­bung die Art des Prak­ti­kums an.
Die Ver­gü­tung rich­tet sich nach den Richt­li­nien des Bun­des über Prak­ti­kan­ten­ver­gü­tun­gen.
Das Prak­ti­kum ist befris­tet. Die Dauer ist nach Abspra­che und mög­li­chen Prak­ti­kums­richt­li­nien fle­xi­bel zu ges­tal­ten, sollte jedoch zwei Monate nicht unter­schrei­ten.

Die wöchent­li­che Arbeits­zeit beträgt 39 Stun­den.
Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf die beruf­li­che Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern.
Fraun­ho­fer ist die größte Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in Europa. Unsere For­schungs­fel­der rich­ten sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen: Gesund­heit, Sicher­heit, Kom­mu­ni­ka­tion, Mobi­li­tät, Ener­gie und Umwelt. Wir sind krea­tiv, wir ges­tal­ten Tech­nik, wir ent­wer­fen Pro­dukte, wir ver­bes­sern Ver­fah­ren, wir eröff­nen neue Wege.