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An­ge­bot 64 von 330 vom 15.03.2019, 15:57

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät IV - Insti­tut für Soft­ware­tech­nik und Theo­re­ti­sche Infor­ma­tik / FG Daten­bank­sys­teme und Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment (DIMA)

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (Post­Doc) (d/m/w) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len - 2. Qua­li­fi­zie­rungs­phase

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Big Data lie­fert völ­lig neu­ar­tige Mög­lich­kei­ten der Daten­ver­ar­bei­tung und der Daten­ana­lyse. So kön­nen nun große Daten­men­gen mit gerin­ger Latenz durch fort­ge­schrit­tene Ver­fah­ren des maschi­nel­len Ler­nens ana­ly­siert wer­den und auf diese Weise in nahezu Echt­zeit neue Erkennt­nisse und Vor­her­sa­gen über kom­plexe Zusam­men­hänge erstellt und umge­setzt wer­den. Jedoch stellt diese Mög­lich­kei­ten die Daten­ana­lyse vor immense ethi­sche Her­aus­for­de­run­gen, im Hin­blick auf Sys­teme, Algo­rith­men und Umgang mit Daten. So müs­sen Fair­ness, Diver­si­tät, Trans­pa­renz, Neu­tra­li­tät und Daten­schutz als wich­tige Eigen­schaf­ten von neu­ar­ti­gen Daten­ma­nage­ment­sys­te­men sicher­ge­stellt wer­den. Im Rah­men die­ses For­schungs­pro­jek­tes sol­len tech­no­lo­gi­sche Grund­la­gen und Pro­to­ty­pen für ein ver­ant­wor­tungs­vol­les Daten­ma­nage­ment erforscht und ent­wi­ckelt wer­den, im Hin­blick auf die Sicher­stel­lung der oben­ge­nann­ten Eigen­schaf­ten durch Tes­ten und Veri­fi­ka­tion von Algo­rith­men sowie Nach­voll­zieh­bar­keit und Repro­du­zier­bar­keit auf Basis von Open-Source und Open-Data zu rea­li­sie­ren. Diese Stelle beinhal­tet die Durch­füh­rung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) und Pro­mo­tion mit Schwer­punkt Daten­ma­nage­ment, Ver­teilte Sys­teme oder Ska­lier­bare Daten­ana­lyse. Bewer­ber*innen soll­ten daran inter­es­siert sein, ein inno­va­ti­ves Sys­tem zu ent­wi­ckeln und For­schungs­er­geb­nisse in einer rea­len Anwen­dungs­um­ge­bung zu vali­die­ren. Idea­ler­weise haben Bewer­ber*innen Kennt­nisse in Pro­gram­mier­spra­chen und Com­pi­lern, Daten­wis­sen­schaft und Maschi­nel­lem Ler­nen sowie in ver­teil­ter Pro­gram­mie­rung. Erfah­run­gen mit Daten­ana­ly­se­sys­te­men wie Apa­che Flink oder Spark oder Open-Source Ent­wick­lung ist von gro­ßem Vor­teil. Flie­ßende Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse sind erfor­der­lich. Wei­ter­hin sind Erfah­run­gen in Open-Source-Pro­jek­ten, Indus­trie, Pro­jekt­ma­nage­ment und Lehre von Vor­teil.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (insb. Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzen und eine Auswahl von drei repräsentativen Veröffentlichungen) an die Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakultät IV, Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik, FG Datenbanksysteme und Informationsmanagement (DIMA), Prof. Dr. Markl, Sekr. E-N 7, Einsteinufer 17, 10587 Berlin oder per E-Mail an jobs@dima.tu-berlin.de.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.

Aus Kostengründen werden die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt.
Bitte reichen Sie nur Kopien ein.