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An­ge­bot 109 von 322 vom 11.02.2019, 00:00

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RWTH Aachen - Lehrstuhl für Technische Thermodynamik

Der Lehrstuhl für Technische Thermodynamik (LTT) der RWTH Aachen beschäftigt sich mit allen relevanten Skalen zur Beschreibung von energie- und verfahrenstechnischen Prozessen, angefangen vom Molekül bis hin zum ganzen Prozess. Am LTT arbeiten derzeit vier Professoren und mehr als 40 Doktoranden. Der LTT ist in Kooperationen zur Herstellung und Nutzung von Biokraftstoffen sowie zur Nutzung von CO2 mit akademischen und industriellen Partnern eingebunden. Die angebotene Promotionsstelle ist in der Gruppe „Molekulare Thermodynamik“ angesiedelt, die von Prof. Leonhard geleitet wird. 

Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) - Ab initio Modellierung der Stabilität ionischer Flüssigkeiten

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Obwohl die Stabilität von ionischen Flüssigkeiten (ILs) oft als einer ihrer großen Vorteile angegeben wird, zeigen sich in vielen potentiellen Anwendungen Probleme mit der Stabilität von ILs, die noch wenig erforscht sind. Dies soll mit einem Kooperationsprojekt durch theoretische (RWTH) und experimentelle (Uni Rostock) Untersuchungen geändert werden. Ihre Aufgaben umfassen die Bestimmung der Reaktionsnetzwerke, die die Zersetzung bestimmen. Dazu werden Sie ab initio Simulationen, Simulationen mit reaktiven Kraftfeldern, sowie quantenmechanische Rechnungen durchführen. Sie werden die Ergebnisse anhand experimenteller Daten validieren und zusammen mit den Partnern vereinfachte Regeln für die Stabilität von ILs entwickeln. Das ultimative Ziel ist, Entscheidungen treffen zu können, ob eine bestimmte IL in einem geplanten Prozess eingesetzt werden kann oder dies durch Stabilitätsprobleme verhindert wird. Die Ergebnisse werden Sie auf Elektrolytsysteme in Batterien und Brennstoffzellen anwenden.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie haben ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes Universitätsstudium (Master oder vergleichbar) der Ingenieurwissenschaften, der Chemie oder der Physik, beziehungsweise eine vergleichbare Qualifikation. Neben einem hohen Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative besitzen Sie Kommunikations- und Teamfähigkeit. Außerdem beherrschen Sie die deutsche und englische Sprache sicher in Wort und Schrift. Neben Interesse an ionischen Flüssigkeiten sind fundierte Kenntnisse in Computerchemie (statistische und Quanten-Mechanik) essentiell. Idealerweise haben Sie Erfahrungen in molekulardynamischen Simulationen mit reaktiven Kraftfeldern und im Programmieren.

Un­ser An­ge­bot:

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet auf 15 Monate. Eine Verlängerung auf insgesamt mindestens 3 Jahre ist vorgesehen.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Eine Promotionsmöglichkeit besteht. Die Stelle ist bewertet mit EG 13 TV-L.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen.

Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Für Vor­ab­infor­ma­tio­nen steht Ihnen

Herr Prof. Dr. Leon­hard
Tel.: +49 (0) 2418098174
Fax: +49 (0) 241809255
E-Mail: kai.leonhard@ltt.rwth-aachen.de

zur Ver­fü­gung.
Nut­zen Sie auch unsere Web­sei­ten zur Infor­ma­tion:
http://www.ltt.rwth-aachen.de

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte bis zum 28.02.2019 an
Prof. Dr. Leon­hard
Schin­kel­str. 8
52062 Aachen

Gerne kön­nen Sie Ihre Bewer­bung auch per E-Mail an kai.leonhard@ltt.rwth-aachen.de sen­den. Bitte beach­ten Sie, dass Gefähr­dun­gen der Ver­trau­lich­keit und der unbe­fugte Zugriff Drit­ter bei einer Kom­mu­ni­ka­tion per unver­schlüs­sel­ter E-Mail nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen.