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An­ge­bot 189 von 292 vom 25.10.2018, 13:46

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät III - Insti­tut für Ener­gie­tech­nik / FG Ener­gie­ver­fah­rens­tech­nik und Umwand­lungs­tech­ni­ken rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien

Wiss. Mit­ar­bei­ter/in (Post­Doc) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich
unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung ist eine Ver­län­ge­rung bis 31.12.2022 ange­strebt

Unser Hin­ter­grund:
Das Indian Insti­tute of Tech­no­logy Madras (IITM) und meh­rere deut­sche Uni­ver­si­tä­ten haben 2010 gemein­sam das Indo-Ger­man Centre for Sustaina­bi­lity (IGCS) auf dem IITM-Cam­pus in Chen­nai als Platt­form für inter­na­tio­na­len aka­de­mi­schen Aus­tausch und inter­dis­zi­pli­näre For­schungs­zu­sam­men­ar­beit zu wich­ti­gen The­men der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung gegrün­det. In Deutsch­land wer­den die IGCS-Akti­vi­tä­ten von der ‚TU9‘-Gruppe der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten (gelei­tet von der RWTH Aachen) und der Chris­tian-Albrechts-Uni­ver­si­tät Kiel unter­stützt. Schwer­punkte der Lehre und For­schung lie­gen in den Berei­chen Was­ser (Univ. Kiel), Abfall (TU Stutt­gart), Land­nut­zung und Stadt­ent­wick­lung (RWTH Aachen) sowie Ener­gie (TU Ber­lin).
Das IGCS ist Teil der Initia­tive „A New Pas­sage to India“ des Deut­schen Aka­de­mi­schen Aus­tausch­diens­tes (DAAD) und wird vom Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung (BMBF) über den DAAD und vom Depart­ment of Sci­ence and Tech­no­logy, Govern­ment of India geför­dert. Seit sei­ner Grün­dung bie­tet das IGCS kurz­fris­tige Win­ter-/Sum­mer Schools zu ver­schie­de­nen Nach­hal­tig­keits­the­men, Work­shop-Teil­nah­men sowie kurz- und lang­fris­tige For­schungs­auf­ent­halte für Stu­den­ten und For­scher aus Indien und Deutsch­land an der IGCS Chen­nai oder den deut­schen Part­ner­uni­ver­si­tä­ten an. Deut­sche und IITM-Wis­sen­schaft­ler arbei­ten in Lehre und For­schung eng zusam­men.

Am Fach­ge­biet für Ener­gie­ver­fah­rens­tech­nik und Umwand­lungs­tech­no­lo­gien rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien sol­len For­schungs- und Ver­net­zungs­ak­ti­vi­tä­ten zwi­schen Indien und Deutsch­land zum Thema Ener­gie (wei­ter)ent­wi­ckelt wer­den. Dazu gehört auch ein mehr­mo­na­ti­ger Auf­ent­halt jedes Jahr am IIT Madras. Dabei sol­len unter Berück­sich­ti­gung bereits bestehen­der For­schungs­fel­der am Lehr­stuhl fol­gende Schwer­punkte gesetzt wer­den:
  • Belast­bar­keit von Strom­net­zen
  • Nut­zung von Bio­masse und orga­ni­schen Abfäl­len für den Ener­gie­sek­tor
  • Meer­was­ser­ent­sal­zung
Eine wei­tere wich­tige Auf­gabe ist die Ver­net­zung mit Part­ner­in­sti­tu­tio­nen, zu denen staat­li­che Stel­len in Indien und Deutsch­land gehö­ren, sowie die Stär­kung bestehen­der Netz­werke inner­halb der IGCS und die För­de­rung von For­schungs- und Lehr­ko­ope­ra­tio­nen. Dazu gehört auch die eigene Lehr­tä­tig­keit am IIT Madras. Dar­über hin­aus wird ein enger Aus­tausch mit den ande­ren IGCS-Kern­be­rei­chen ange­strebt.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Sie wer­den For­schungs­pro­jekte und Lehre gemein­sam mit IGCS-Kol­le­gen in ver­schie­de­nen For­ma­ten durch­füh­ren (z.B. Vor­le­sun­gen am IITM und an Ihrer Hei­mat­hoch­schule in Deutsch­land, Inhalte für Work­shops erstel­len, Sum­mer und Win­ter Schools unter­rich­ten und betreuen). Mit Unter­stüt­zung der indi­schen und deut­schen Pro­jekt­ko­or­di­na­to­ren tra­gen Sie aktiv zur Orga­ni­sa­tion von Ver­an­stal­tun­gen bei. Außer­dem sind Sie Ansprech­part­ner für Aus­tausch­stu­den­ten und Wis­sen­schaft­ler, die ihren Auf­ent­halt in Chen­nai pla­nen. Den größ­ten Teil Ihrer Arbeits­zeit ver­brin­gen Sie im IGCS-Büro am IITM in Chen­nai, min­des­tens sechs von zwölf Mona­ten und vor­zugs­weise das ganze Jahr über. Sie kön­nen For­schungs­sti­pen­dien in Deutsch­land (z.B. DFG, Indus­trie) bean­tra­gen und mit den Gebiets­ko­or­di­na­to­ren der IGCS in indi­schen For­schungs­pro­jek­ten zusam­men­ar­bei­ten, sich an IGCS-Akti­vi­tä­ten betei­li­gen und die Lehre unter­stüt­zen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent), Pro­mi­tion und erfolg­rei­che Publi­ka­tio­nen in einem der oben genann­ten nach­hal­ti­gen For­schungs­fel­der (Belast­bar­keit von Strom­net­zen, Nut­zung von Bio­masse und orga­ni­schen Abfäl­len für den Ener­gie­sek­tor, Meer­was­ser­ent­sal­zung)
  • Erfah­rung im Unter­rich­ten Ihres Faches
  • Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse (flie­ßend in Wort und Schrift)
Wün­schens­wert:
  • Aus­lands­er­fah­rung und Kennt­nisse der Region
Von Ihnen wird erwar­tet, dass Sie inter­dis­zi­pli­när for­schen und eigene Pro­jekt­ideen und Schwer­punkte in Indien ent­wi­ckeln und ver­fol­gen.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen an die Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakultät III, Institut für Energietechnik, FG Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien, Prof. Dr. Frank Behrendt, Sekr. RDH 9, Fasanenstr. 89, 10623 Berlin oder per E-Mail an frank.behrendt@tu-berlin.de.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht.
Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt Ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt.
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