Blätter-Navigation

An­ge­bot 171 von 284 vom 04.10.2018, 13:16

logo

Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät III - Insti­tut für Bio­tech­no­lo­gie / FG Bio­ver­fah­rens­tech­nik,

Wiss. Mit­ar­bei­ter/in - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Rah­men eines euro­päi­schen Ver­bund­pro­jek­tes inner­halb des Era FACCE-SUR­P­LUS Pro­gramms soll ein Labor-Pfrop­fen­strom­re­ak­tor zur Säu­re­fer­men­ta­tion ver­schie­de­ner bio­ge­ner Roh­stoffe genutzt und die gebil­de­ten Pro­dukte abge­trennt wer­den. Zusam­men mit unter­schied­li­chen Gra­di­en­ten-auf­neh­men­den Son­den sol­len opti­male Betrieb­s­punkte gefun­den wer­den, die das zu erhal­tende Pro­dukt­spek­trum ein­gren­zen und zu einer mög­lichst voll­stän­di­gen Umwand­lung in kur­zer Zeit füh­ren. Dazu wer­den ver­schie­dene Mess- und Pro­ben­ent­nah­me­stel­len ent­lang des Pfrop­fen­strom­re­ak­tors genutzt, um die Pro­zess­ver­än­de­rung in Abhän­gig­keit der Ver­weil­zeit zu ver­fol­gen und die Infor­ma­tio­nen zur Pro­zess­kon­trolle bei fle­xi­bler Bela­dung nut­zen zu kön­nen. Die gewon­ne­nen Pro­dukte sol­len im Labor­maß­stab auf­ger­ei­nigt und als Sub­strat Mono­kul­tu­ren zur Her­stel­lung höher­wer­ti­ger Pro­dukte zuge­führt wer­den. Dabei sol­len die unter­schied­li­chen Pro­zesse cha­rak­te­ri­siert, die Zell­phy­sio­lo­gie mit­tels inno­va­ti­ver Ana­ly­sen­tech­nik - teil­weise auch in Echt­zeit - ver­folgt wer­den, um Hand­lungs­emp­feh­lun­gen ablei­ten zu kön­nen. Zusam­men mit Part­nern soll die Aus­wir­kung von exter­nen Enzym­zu­ga­ben auf den Labor­pro­zess unter­sucht wer­den. Es besteht neben der Tätig­keit die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion.
  • Aus­le­gung von Pfrop­fen­strom-basier­ter Säu­re­fer­men­ta­tion mit ver­schie­de­nen bio­ge­nen Roh­stof­fen und unter Ein­satz von zuvor durch einen euro­päi­schen Part­ner iso­lier­ten Enzy­men
  • Ein­bau und Betrieb von Sen­so­ren, Erfas­sung von Gra­di­en­ten und Zell-phy­sio­lo­gi­schen Merk­ma­len, Para­me­ter­sen­si­ti­vi­täts­ana­lyse und Fest­le­gung von Fahr­wei­sen, die zu einem sta­bi­len Betrieb füh­ren
  • Auf­rei­ni­gung der Pro­dukte und Eva­lu­ie­rung der Nut­zung als Sub­strate in Mono­kul­tu­ren, ins­be­son­dere hetero­tro­phe Algen und Bak­te­rien zur Pro­duk­tion höher­wer­ti­ger Mole­küle im Labor­maß­stab
  • Unter­stüt­zung bei der Inbe­trieb­nahme eines Pro­to­ty­pen in einer Pra­xis­um­ge­bung
  • Unter­stüt­zung bei wis­sen­schaft­li­chen und öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men des Pro­jek­tes

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) im Bereich der Bio­tech­no­lo­gie mit aus­ge­wie­se­nen mikro­bio­lo­gi­schen und inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Schwer­punk­ten
  • Idea­ler­weise besitzt die Kan­di­da­tin/der­Kan­di­dat Erfah­rung im Umgang mit anae­rober Kul­ti­vie­rung, der Durch­fluss­zy­to­me­trie und der Meta­bo­lom­ana­ly­tik sowie Kennt­nisse über meta­bo­li­sche Stoff­wech­sel­wege und Zell­phy­sio­lo­gie in anae­ro­ben Kul­tu­ren, in der Pro­zess­ana­ly­tik und in Basis­t­renn­ver­fah­ren
  • Grund­kennt­nisse im Umgang mit Sen­so­rik und in Bio­re­ak­tor­kul­ti­vie­run­gen wer­den erwar­tet
  • Die Bereit­schaft zur akti­ven Mit­ge­stal­tung an fach­li­chen Ver­an­stal­tun­gen wird vor­aus­ge­setzt. Die Kan­di­da­tin/der Kan­di­dat sollte sich durch eine offene Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weise und gute Sprach­kennt­nisse (Umgangs- und Fach­spra­che) in Eng­lisch aus­zeich­nen
  • Deutsch­kennt­nisse sind von Vor­teil
fol­gende Kennt­nisse und Fähig­kei­ten sind wün­schens­wert:
  • mikro­bi­elle Kul­ti­vie­rung in Labor­bio­re­ak­to­ren
  • meta­bo­li­sche Stoff­wech­sel­wege
  • ana­ly­ti­sche Grund­ver­fah­ren zur Bestim­mung von Pri­mär- und Sekun­där­me­ta­bo­li­ten
  • Stan­dard­pro­ze­du­ren in bio­tech­no­lo­gi­schen Labo­ren
  • Dar­stel­lung wis­sen­schaft­li­cher Ergeb­nisse

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (aus­sa­ge­kräf­ti­ges Anschrei­ben mit Lebens­lauf und Nach­wei­sen der fach­li­chen Eig­nung wie Zeug­nis­sen, Teil­nah­me­be­schei­ni­gun­gen, etc.) an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät III, Insti­tut für Bio­tech­no­lo­gie , FG Bio­ver­fah­rens­tech­nik, Prof. Dr. Peter Neu­bauer und Dr.-Ing. Ste­fan Junne, Sekr. ACK24, Acker­straße 76, 13355 Ber­lin oder per E-Mail an peter.neubauer@tu-berlin.de und stefan.junne@tu-berlin.de.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht.
Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt Ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt.
Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.