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An­ge­bot 243 von 304 vom 21.06.2018, 10:38

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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

Wis­sen­schaft­li­che/r Mit­ar­bei­ter/in

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

An der Fakul­tät Kunst und Gestal­tung der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum 1. Okto­ber 2018 an der Pro­fes­sur „Art und Rese­arch“ die Stelle einer/eines

wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­te­rin / Mit­ar­bei­ters

zu beset­zen. Die Stelle ist bis zum 31.12.2019 befris­tet. Es han­delt sich um eine Teil­zeit­stelle im Rah­men der Antrag­stel­lung eines Dritt­mit­tel­pro­jekts. Die wöchent­li­che Arbeits­zeit beträgt 30 Stun­den. Um eine Pro­mo­tion zu ermög­li­chen, wird ange­strebt, die Stelle nach Been­di­gung des Pro­jek­tes (mit Bewil­li­gung des Dritt­mit­tel­pro­jekts) zu ver­län­gern.

Für den Zeit­raum eines Jah­res ab Okto­ber 2018 soll eine Mixed-Methods Stu­die als DFG Dritt­mit­tel­pro­jekt geplant wer­den. Das Pro­jekt soll die Metho­do­lo­gien und Wis­sens­trans­fer­prak­ti­ken von Künst­lern, die den „Anthro­po­zän“ als the­ma­ti­sche Fokus ihrer Arbei­ten wid­men, unter­su­chen um exem­pla­ri­schen Kennt­nis­sen über pra­xis­ori­en­tierte künst­le­ri­sche For­schung zu erwer­ben. Ziele des ange­strebte Dritt­mit­tel­pro­jekts sind: 1) die ver­schie­de­nen Zugänge und Anwen­dungs­be­rei­che in der Inter­pre­ta­tion und Dar­stel­lung von anthro­po­zän­be­zo­ge­ner Daten und The­sen durch Künst­ler zu erfas­sen; 2) Bei­spiele für die Anwen­dung von künst­le­ri­scher For­schung durch For­scher ande­rer Dis­zi­pli­nen zu iden­ti­fi­zie­ren und ana­ly­sie­ren, ins­be­son­dere in For­schungs­part­ner­schaf­ten und Koope­ra­tio­nen mit der Öffent­lich­keit; 3) zu bestim­men, ob und in wie weit sol­che Fälle von inter­dis­zi­pli­nä­rem Wis­sens­trans­fer die Ent­wick­lung der Anthro­po­zänf­or­schung in All­ge­mein, sowie deren Rezep­tion in der Öffent­lich­keit beein­flus­sen.

Auf­ga­ben­ge­biet:
  • Kon­struk­tive Mit­ar­beit an der Akquise von Dritt­mit­tel­pro­jek­ten
  • Lite­ra­tur­re­cher­che und Bestands­auf­nahme der Akteure und künst­le­ri­sche Pro­jekte um das Thema „Anthro­po­zän“
  • Mit­ar­beit an der For­schung der Pro­fes­sur

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:
  • Mit über­durch­schnitt­li­cher Bewer­tung abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter / Diplom) der Kunst­so­zio­lo­gie, Wis­sens­so­zio­lo­gie, Umwelt­psy­cho­lo­gie, Kul­tur­geo­gra­phie, Kunst­wis­sen­schaft, oder eines ver­gleich­bar anschluss­fä­hi­gen Fachs;
  • Sehr gute Kennt­nisse empi­ri­scher Metho­den und Mixed-Methods Soft­ware
  • Ver­ständ­nis und Ver­traut­heit mit dem theo­re­ti­schen Ansätze der Groun­ded Theory, Actor Net­work Theory, und/oder Boun­dary Objects Theory
  • Sehr gute Kennt­nisse der eng­li­schen Spra­che;
  • Enga­gier­tes Inter­esse an das Thema „Anthro­po­zän“ sowie Inter­dis­zi­pli­näre Arbeit

Un­ser An­ge­bot:

Die Ver­gü­tung rich­tet sich nach den Bestim­mun­gen des Tarif­ver­tra­ges für den öffent­li­chen Dienst der Län­der (TV-L) ent­spre­chend den per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen bis zur Ent­gelt­gruppe13 TV-L.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Anfra­gen zu den Auf­ga­ben und dem Anfor­de­rungs­pro­fil rich­ten Sie bitte per E-Mail an Frau Prof. Dr. (Juni­or­pro­fes­so­rin) Alex­an­dra Toland unter alex­an­dra.toland[at]uni-wei­mar.de

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal­po­li­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Ihre Bewer­bung, mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen (inklu­sive Zeug­nis­ko­pien und Abschluss­ar­beit), rich­ten Sie bitte als gebün­del­tes PDF-Doku­ment unter Angabe der Kenn­zif­fer K+G/WP-06/18 bis zum 31. Juli 2018 an:

christa.bil­ling[at]uni-wei­mar.de