Blätter-Navigation

An­ge­bot 212 von 304 vom 27.06.2018, 14:59

logo

Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät VI - Insti­tut für Bau­in­ge­nieur­we­sen / FG Grund­bau und Boden­me­cha­nik

Wiss. Mit­ar­bei­ter/in - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Mit­ar­beit in der For­schung des Fach­ge­biets Grund­bau und Boden­me­cha­nik im Rah­men des DFG (Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft) - NSFC (Natio­nal Natu­ral Sci­ence Foun­da­tion of China) Pro­jekts "Sys­tem­dy­na­mi­sches Ver­hal­ten von Schie­nen­fahr­we­gen für Hoch­ge­schwin­dig­keits­bahn­ver­kehr auf geschich­te­tem Unter­grund unter Berück­sich­ti­gung des nicht­li­nea­ren Boden­ver­hal­tens". Ziel die­ses Pro­jek­tes ist die nume­ri­sche Simu­la­tion von Model­len zur Pro­gnose des dyna­mi­schen Ver­hal­tens von Schie­nen­fahr­we­gen für Hoch­ge­schwin­dig­keits­bahn­ver­kehr auf geschich­te­tem Unter­grund und deren Vali­die­rung durch In-situ-Mes­sun­gen. In die­sem Zuge wird ein kom­ple­xes theo­re­ti­sches und nume­ri­sches Modell zur Berück­sich­ti­gung der Fahr­zeug-Fahr­weg-Unter­grund Wech­sel­wir­kung und zur Unter­su­chung des dyna­mi­schen Ver­hal­tens der Hoch­ge­schwin­dig­keits­bahn­in­fra­struk­tur und des dar­un­ter lie­gen­den geschich­te­ten Unter­grunds unter Berück­sich­ti­gung des nicht­li­nea­ren Boden­ver­hal­tens ent­wi­ckelt.
Für die nume­ri­sche Simu­la­tion des dyna­mi­schen Ver­hal­tens der Eisen­bahn­in­fra­struk­tur und des umlie­gen­den Unter­grunds wird die Finite Ele­mente Methode (FEM) ver­wen­det. Dar­über hin­aus wer­den Stoff­ge­setze zur Beschrei­bung des nicht­li­nea­ren Boden­ver­hal­tens unter Hoch­ge­schwin­dig­keits­bahn­ver­kehr in der FEM imple­men­tiert. Spe­zi­elle Ele­mente auf den Rand­kno­ten des FEM-Net­zes wer­den ein­ge­fügt, um die aus­ge­hen­den Wel­len an den künst­li­chen Rän­dern des Modells zu absor­bie­ren.
Zu den Auf­ga­ben der aus­ge­schrie­be­nen Stelle zäh­len ins­be­son­dere:
  • Ent­wick­lung eines nume­ri­schen Modells und Simu­la­tion des dyna­mi­schen Ver­hal­tens der Hoch­ge­schwin­dig­keits­bahn­in­fra­struk­tur und des dar­un­ter lie­gen­den geschich­te­ten Unter­grunds. Dabei soll­ten fol­gende Aspekte des Pro­blems unter­sucht wer­den: i) nicht­li­nea­res Mate­ri­al­ver­hal­ten der wei­chen Boden­schich­ten unter Hoch­ge­schwin­dig­keits­bahn­ver­kehr und ii) das Reso­nanz­ver­hal­ten der Bahn­in­fra­struk­tur bei einer Über­fahrt mit kri­ti­scher Geschwin­dig­keit.
  • Veri­fi­ka­tion und Vali­die­rung des nume­ri­schen Modells, ins­be­son­dere anhand der im Rah­men des Pro­jekts durch­ge­führ­ten In-situ Mes­sun­gen.
  • Publi­ka­tion der durch­ge­führ­ten For­schungs­ar­bei­ten und erziel­ten For­schungs­er­geb­nisse in ein­schlä­gi­gen deutsch- und eng­lisch­spra­chi­gen Fach­zeit­schrif­ten sowie in Form von schrift­li­chen Bei­trä­gen, Pos­tern und Prä­sen­ta­tio­nen auf natio­na­len und inter­na­tio­na­len Fach­kon­fe­ren­zen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) des Bau­in­ge­nieur­we­sens, der Mecha­nik oder ver­gleich­ba­rer Stu­di­en­gänge.
  • Erfor­der­lich sind fun­dierte Kennt­nisse auf den Gebie­ten der Boden­me­cha­nik, der Mecha­nik und der nume­ri­schen Metho­den für Anfangs- und Rand­wert­pro­bleme, ins­be­son­dere der Finite Ele­mente Methode. Die Bereit­schaft zur Aneig­nung feh­len­der Kennt­nisse wird vor­aus­ge­setzt.
  • Ver­hand­lungs­si­chere Deutsch­kennt­nisse wer­den vor­aus­ge­setzt. Sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift wer­den ebenso erwar­tet wie die Bereit­schaft zum Ver­fas­sen deutsch­spra­chi­ger und eng­lisch­spra­chi­ger Ver­öf­fent­li­chun­gen und Vor­tra­gen der erziel­ten For­schungs­er­geb­nisse vor natio­na­lem und inter­na­tio­na­lem Fach­pu­bli­kum.
  • Erwünscht sind Kennt­nisse auf den Gebie­ten der Bau­grund­dy­na­mik und der Theo­rie der Wel­len­aus­brei­tung, der Mate­ri­al­mo­del­lie­rung, der nicht­li­nea­ren Finite Ele­mente Metho­den sowie der nume­ri­schen Metho­den im Bereich der Dyna­mik.
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse ins­be­son­dere in Mat­lab/For­tran sowie Kennt­nisse der Imple­men­tie­rung von Finite Ele­mente Metho­den wären von Vor­teil.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen an die Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakultät VI, Institut für Bauingenieurwesen, FG Grundbau und Bodenmechanik, Prof. Dr. Rackwitz, Sekr. TIB1-B7, Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin oder per E-Mail an frank.rackwitz@tu-berlin.de.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht.
Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt Ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt.
Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.