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An­ge­bot 166 von 316 vom 11.06.2018, 16:46

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Umform­tech­nik IWU

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Umform­tech­nik IWU ist Motor für Neue­run­gen im Umfeld der pro­duk­ti­ons­tech­ni­schen For­schung und Ent­wick­lung. Wir ersch­lie­ßen Poten­ziale, ent­wi­ckeln Lösun­gen, ver­bes­sern Tech­nik und trei­ben Inno­va­tio­nen in Wis­sen­schaft und Auf­trags­for­schung voran. Im Fokus: Bau­teile und Ver­fah­ren, Tech­no­lo­gien und Pro­zesse, kom­plexe Maschi­nen­sys­teme – die ganze Fabrik.
Die Kern­kom­pe­ten­zen des Fraun­ho­fer IWU wer­den seit dem Jahr 2008 durch den Ein­satz gene­ra­ti­ver Fer­ti­gungs­ver­fah­ren ergänzt. Die Fer­ti­gung mit­tels Laser-Strahl­schmel­zen ermög­licht dem Fraun­ho­fer IWU und sei­nen Indus­trie- und For­schungs­part­nern, neue Wege in der Ent­wick­lung und Fer­ti­gung inno­va­ti­ver metal­li­scher Bau­teile und Kom­po­nen­ten zu gehen.

Zuver­läs­sige, moti­vierte Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten für ein Ober­se­mi­nar (klei­nen Beleg) gesucht!

Recher­che­tä­tig­kei­ten im Bereich Tech­ni­sche Kyber­ne­tik sind Ihr Thema? Dann suchen wir genau Sie!

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Fraun­ho­fer Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Umform­tech­nik (IWU) sucht in der Abtei­lung für tech­ni­sche Kyber­ne­tik zuver­läs­sige, moti­vierte Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten, die sich mit der Erstel­lung von CAD-Model­len beschäf­ti­gen.

Für die spa­nende Nach­be­ar­bei­tung klei­ner Serien von geo­me­trisch kom­ple­xen Bau­tei­len (wie sie bei­spiels­weise in der addi­ti­ven Fer­ti­gung anfal­len) wird eine fle­xi­ble Pro­zess­kette benö­tigt. Ein sol­cher Pro­zess stellt sich selbst­stän­dig auf die ver­schie­den­ar­ti­gen Bau­teile ein, gene­riert auto­nom eine jeweils ange­passte Werk­zeug-Bahn und führt diese aus.
Aktu­ell ist noch viel Hand­ar­beit not­wen­dig, um die Zer­span-Bear­bei­tung an neue Geo­me­trien anzu­pas­sen. Das Ziel des Vor­ha­bens „fle­xi­ble, voll­au­to­ma­ti­sche Tra­jek­to­rien-Gene­rie­rung“ besteht darin, eine voll­au­to­ma­ti­sche und lücken­lose Pro­zess­kette auf­zu­bauen. Das reale Bau­teil wird optisch ver­mes­sen (z.B. mit­tels Laser­li­ni­en­scan­ner oder Strei­fen­licht­pro­jek­tion) und mit der Soll­geo­me­trie abge­gli­chen. Aus den auf­tre­ten­den Abwei­chun­gen wird die Werk­zeug-Bahn berech­net.
Ziel des Ober­se­mi­nars ist es, jedem Schritt die­ser Pro­zess­kette ein Soft­ware-Modul zuzu­ord­nen. Vor die­sem Hin­ter­grund ist eine Recher­che zu bereits bestehen­den Kom­plett- und Teil­lö­sun­gen für die Pro­zess­kette anzu­stel­len. Auf wel­che Biblio­the­ken (z.B. Point-Cloud-Library) oder ver­füg­bare CAM-Sys­teme kann auf­ge­setzt wer­den?

Die Schwer­punkte der Arbeit sind:

  • Recher­che zu ver­füg­ba­rer Soft­ware / ver­füg­ba­ren Soft­ware-Modu­len für:
  • Wei­ter­ver­ar­bei­tung von Punkt­wol­ken
  • Soll-Ist-Abgleich mit CAD-Daten
  • Über­füh­rung von ermit­tel­tem Über­maß in eine Soll­tra­jek­to­rie des Zer­spa­nungs-Werk­zeu­ges (CAM),
  • Lücken­lo­ses Zuord­nen von Soft­ware-Modu­len zu den Schrit­ten in der Pro­zess­kette,
  • Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse .

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • lau­fen­des Stu­dium in einer tech­ni­schen Fach­rich­tung - Mecha­tro­nik oder ver­gleich­bar,
  • Inter­esse an soft­ware­tech­ni­scher Ver­ar­bei­tung von 3D-Daten zur Bahn­pla­nung,
  • im Ide­al­fall mit Vor­kennt­nis­sen in der Soft­ware-Ent­wick­lung und CAM-Pro­gram­men.

Un­ser An­ge­bot:

Als Mit­glied einer inter­dis­zi­pli­nä­ren Arbeits­gruppe haben Sie die Mög­lich­keit, Ihre Erfah­run­gen durch die Mit­ar­beit in aktu­el­len For­schungs­pro­jek­ten in Berei­chen der Funk­ti­ons­in­te­gra­tion, Pro­duk­ti­ons­tech­nik und Mecha­tro­nik zu erwei­tern und pro­fi­tie­ren somit stark vom pro­duk­ti­ons­tech­ni­schen und pra­xis­na­hen Hin­ter­grund des Insti­tuts.

Im Anschluss an die Arbeit ist eine Wei­ter­be­schäf­ti­gung als wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft oder die Erstel­lung einer Abschluss­ar­beit auf Grund­lage der ermit­tel­ten Ergeb­nisse mög­lich.