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An­ge­bot 138 von 203 vom 02.10.2017, 00:00

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RWTH Aachen - Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe - ISEA

Der Lehrstuhl für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik ist Teil des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen. Mit etwa 70 Wissenschaftlern und Ingenieuren und mehr als 80 Studierenden sind wir die größte universitäre Arbeitsgruppe in Deutschland, die sich mit der Systemintegration von Batterie- und Energiespeichern in Anwendungen beschäftigt. Unser Ziel ist es, insbesondere Batterien aller relevanten Technologien so genau zu verstehen, dass wir darauf aufbauend Modelle für elektrische Simulationen, thermische Modelle, Lebensdauerprognosen oder Diagnosealgorithmen zur Bestimmung von Ladezustand, Leistungsfähigkeit oder Alterungszustand entwickeln können. Dafür stehen uns hochwertige Laborausstattungen z.B. zur elektrochemischen Analyse von Alterungsprozessen zur Verfügung, das größte Prüffeld für Batteriezellen und Batteriesysteme an einer deutschen Universität und Labore für die Entwicklung von Elektronik und den Aufbau von kompletten Batteriesystemen inkl. einer hochmodernen Prototypenfertigung zur Verfügung. Batteriesysteme entwickeln wir für die verschiedensten mobilen Anwendungen (z.B. Hybrid- und Elektrofahrzeuge, Bagger und Busse, Bordnetze von konventionellen Fahrzeugen) und stationären Anwendungen (z.B. netzferne Stromversorgungen, Speicher in PV-Anlagen, Speicher in Stromnetzen, Unterbrechungsfreie Stromversorgungen). Durch ein systematisches Verständnis der Anforderungen in den verschiedenen Anwendungsbereichen können wir das jeweils optimale Energiespeichersysteme bestimmen, auslegen, entwickeln und dafür Managementsysteme und Betreibermodelle entwickeln. Damit befinden wir uns im technologischen Zentrum so spannender Themen wie der Entwicklung der Elektromobilität und der Gestaltung der Energiewende.
Unsere Strukturen sind darauf ausgelegt, einen spannenden Job im wissenschaftlichen Bereich mit der Familiengründung vereinbaren zu können.  

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Sie arbeiten aktiv in Projekten, die sich mit der Diagnostik von Batteriespeichersystemen für mobile und stationäre Anwendungen beschäftigen. Unsere Algorithmen für Starterbatterien in Fahrzeugen werden millionenfach im Feld eingesetzt. Die meisten Projekte werden in Zusammenarbeit oder im Auftrag mit der Industrie durchgeführt.
Schwerpunkte der Arbeit können sein:

  • Weiterentwicklung physikalisch-chemischer und empirischer Batteriemodelle
  • Auswertung und Analyse von Messdaten für die Diagnostik – und Modellentwicklung
  • Entwicklung und Implementierung von Algorithmen zur Diagnostik von Bleibatterien in Fahrzeugen
  • Entwicklung von Messaufbauten für die Untersuchung von Batteriespeichern und Parametrierung von Modellen

Neben den projektbezogenen Aufgaben ist die Betreuung studentischer Arbeiten in dem Themenfeld erwünscht und die Mitarbeit in der Lehre möglich.
Ein starker fachlicher Austausch mit Kolleginnen und Kollegen im Institut und in den Konsortien der Forschungsprojekte ist in großem Maße möglich und erwünscht, da diese Arbeiten eng mit den Fragestellungen auf Gesamtsystemebene verknüpft sind. Zur Ausstattung am Institut gehören hochmodernes Equipment zur elektrischen und chemischen Charakterisierung von Batteriesystemen sowie leistungsfähige Rechner zur Durchführung der Simulationen.
Sprechen Sie gerne mit uns über Ihre Interessen. 

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie möchten an den großen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung aktiv mitarbeiten und gestalten? Sie arbeiten gerne an technischen Details und denken in großen Zusammenhängen? Wenn Sie Spaß an der Arbeit in einem großen Team haben, welches sich im Kern mit der Speicherung elektrischer Energie beschäftigt und für verschiedenste Anwendungsbereiche optimale Energiespeicherlösungen entwickelt, dann sind Sie bei uns richtig.
Wir beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit abgeschlossenem Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Elektrotechnik und Informationstechnik, Physik, Chemie, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften und den entsprechenden Wirtschaftsingenieursstudiengängen. Sie haben Interesse an der Mitarbeit in spannenden Projekten mit Partnern aus der Industrie oder aus dem akademischen Bereich. Sie haben idealerweise Erfahrung im Bereich der thermischen und FVM-Modellierung und beherrschen die Grundlagen elektrochemischer Systeme.

Un­ser An­ge­bot:

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet auf 2 Jahre. Eine Verlängerung um mindestens ein weiteres Jahr ist vorgesehen.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Eine Promotionsmöglichkeit besteht. Die Stelle ist bewertet mit EG 13 TV-L.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen.

Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Für Vorabinformationen steht Ihnen
Herr Florian Ringbeck
Tel.: +49 (0) 2418049397
E-Mail: al-bst@isea.rwth-aachen.de

zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 22.12.2017 an
Herrn Florian Ringbeck
Hüttenstraße 7
52068 Aachen

Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch per E-Mail an al-bst@isea.rwth-aachen.de senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.