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An­ge­bot 137 von 237 vom 06.09.2017, 13:32

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät III - Insti­tut für Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten und -tech­no­lo­gien/ FG Fach­ge­biet Struk­tur und Eigen­schaf­ten von Mate­ria­lien

Wiss. Mit­ar­bei­ter/in (Post­Doc) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung - Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Lokale Ver­zer­run­gen in der ato­ma­ren Struk­tur in Hoch­en­tro­pie-Legie­run­gen und Legie­run­gen mit kom­ple­xer Zusam­men­set­zung wur­den mehr­fach vor­ge­schla­gen, aber nie expe­ri­men­tell nach­ge­wie­sen. Diese wird in der ein­pha­si­gen Al8Co17Cr17Cu8Fe17Ni33 (at.%)-Legie­rung unter­sucht. Sie weist eine unge­ord­nete kfz-Struk­tur auf. Die wich­tigste Unter­su­chungs­me­thode ist EXAFS-Spek­tro­sko­pie (Exten­ded X-ray Absorp­tion Fine Struc­ture). Diese Mes­sun­gen wer­den unter­stützt von einer Reihe ande­rer Mess­me­tho­den, die Infor­ma­tio­nen über lokale struk­tu­relle und/oder che­mi­sche Ord­nung lie­fern, wie etwa Ras­ter­elek­tro­nen­mi­kro­sko­pie, Atom­son­den-Tomo­gra­phie und Rönt­gen- und Neu­tro­nen­beu­gung. Diese Ergeb­nisse wer­den kom­bi­niert und kor­re­liert mit Härte- und Elas­ti­zi­täts­mes­sun­gen von der Al8Co17Cr17Cu8Fe17Ni33-Legie­rung sowie ihren soge­nann­ten Vor-Legie­run­gen wie FeNi, CoFeNi und CoCrFeNi, wel­che eben­falls eine unge­ord­nete kfz-Struk­tur auf­wei­sen. Das Ziel die­ses Pro­jek­tes ist, eine Kor­re­la­tion zwi­schen der Loka­len Ord­nung und den makro­sko­pi­schen Eigen­schaf­ten Härte und Elas­ti­zi­tät zu bestim­men.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

  • Bestim­mung der Nah­ord­nung in mehr­kom­po­nen­ti­gen kom­ple­xen Legie­run­gen mit­tels Rönt­gen­ab­sorp­ti­ons­spek­tro­sko­pie und Dif­frak­tion von Neu­tro­nen- und Syn­chro­tron­strah­lung
  • Bestim­mung der Nano-, Mikro- und Makro­härte, sowie der Elas­ti­zi­tät
  • Bestim­mung der Kor­re­la­tion von Nah­ord­nung, Härte und Elas­ti­zi­tät
  • Betreu­ung von Mas­ter­stu­die­ren­den zu einem Teil­ge­biet des Pro­jek­tes (z.B. Här­te­mes­sun­gen, Beu­gungs­ex­pe­ri­mente)

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) und Pro­mo­tion in Phy­sik, Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten oder einem ver­wand­ten Gebiet
  • Kennt­nisse und Erfah­run­gen auf dem Gebiet der Dif­frak­tion von Rönt­gen- und Neu­tro­nen­strah­lung sowie der Rönt­gen­ab­sorp­ti­ons­spek­tro­sko­pie, ins­be­son­dere EXAFS
  • Erfah­rung im Umgang mit ent­spre­chen­den Aus­wer­te­pro­gram­men
  • gute Orga­ni­sa­ti­ons­fä­hig­keit
  • Bereit­schaft zum Arbei­ten an wis­sen­schaft­li­chen Groß­ge­rä­ten

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen an die Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakultät III, Institut für Werkstoffwissenschaften und -technologien, Prof. Dr. Banhart, Sekr. EW 2-3, Hardenbergstraße 36, 10623 Berlin oder per E-Mail an banhart@helmholtz-berlin.de.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht.
Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt.
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